Apple Daily: Später Start fürs iPhone Fold, keine Änderungen bei der Apple Watch und neue Siri-KI-Strategie
Das neue faltbare iPhone wird laut Mark Gurman nicht im gleichen September-Zeitraum wie das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max an Kunden ausgeliefert, wie er heute in einer Q&A-Session sagte. Apple wird das iPhone Fold voraussichtlich erst nach der Veröffentlichung des iPhone 18 Pro und Pro Max im September an Kunden ausliefern, aber Gurman nannte keinen konkreten Zeitplan für die Verfügbarkeit.
Anfang dieses Monats deutete der Barclays-Analyst Tim Long an, dass das faltbare iPhone erst im Dezember ausgeliefert wird, was auf eine Verzögerung von etwa drei Monaten zwischen dem iPhone Fold und den iPhone-18-Pro-Modellen hindeutet. Apple hat bereits zuvor gestaffelte Markteinführungen durchgeführt und ein Modell später als ein anderes ausgeliefert. Als das iPhone X im Jahr 2017 vorgestellt wurde, wurde es erst im November ausgeliefert, während das gleichzeitig vorgestellte iPhone 8 und 8 Plus wie üblich im September erschienen.
Es ist durchaus möglich, dass Apple das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max im September ausliefert und das iPhone Fold dann irgendwann zwischen September und Jahresende folgen lässt. Bereits im Dezember sagte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, dass das iPhone Fold nur in begrenzter Stückzahl verfügbar sein wird, was auf Produktionsschwierigkeiten hindeutet. Kuo erwartet Lieferengpässe bis ins Jahr 2027, und solche Probleme bei der Produktion oder Lieferkette könnten erklären, warum Apple die Auslieferung des iPhone Fold verzögert. Selbst wenn Apple plant, das iPhone Fold erst nach September auszuliefern, können wir dennoch erwarten, dass es beim jährlichen iPhone-Event vorgestellt wird, bei dem auch die iPhone-18-Pro-Modelle präsentiert werden. Apple wird wahrscheinlich alle drei Geräte gleichzeitig ankündigen und sie dann an Kunden ausliefern, sobald sie verfügbar sind.
Apple Watch 2026 Gerüchte: Kein großes Design-Update erwartet
Nach aktuellen Einschätzungen müssen sich Nutzer auf größere optische Veränderungen bei der kommenden Generation der Apple Watch offenbar noch gedulden. In einer Live-Fragerunde auf der Website von Bloomberg erklärte Gurman, dass für die diesjährigen Modelle keine grundlegenden Designanpassungen zu erwarten sind. Damit bestätigt sich ein Trend, der sich bereits seit einiger Zeit abzeichnet. Immer wieder kursierten Spekulationen über eine umfassend überarbeitete „Apple Watch X“ oder neue Befestigungssysteme für Armbänder, etwa auf magnetischer Basis. Konkrete Hinweise darauf haben sich bislang jedoch nicht bestätigt.
Zwar brachte die Einführung der Apple Watch Ultra im Jahr 2022 einen deutlichen gestalterischen Einschnitt mit sich, doch auch dieses Modell wurde seitdem nur behutsam weiterentwickelt. Größere Designexperimente sind aktuell nicht in Sicht. Ein umfassender Neuanfang beim Design gilt zwar nicht als zwingend notwendig, dennoch dürfte die Erwartungshaltung vieler Nutzer bestehen bleiben. Aktuellen Gerüchten zufolge könnte eine grundlegend überarbeitete Apple Watch frühestens in etwa zwei Jahren erscheinen, womit die kommenden Generationen zunächst auf Kontinuität setzen.
Apple Siri KI: Unterstützung für externe Chatbots in iOS 27
Apple bereitet laut einem Bericht von Bloomberg eine deutliche Öffnung von Siri für Drittanbieter vor. Mit iOS 27 soll die Sprachassistenz nicht mehr ausschließlich auf eigene Funktionen oder eine einzelne Partnerschaft beschränkt sein, sondern gezielt mit mehreren KI-Diensten zusammenarbeiten. Bislang besteht eine Integration mit OpenAI, über die Siri Anfragen an ChatGPT weiterleiten kann. Künftig soll dieses Prinzip auf weitere Anbieter ausgeweitet werden, darunter Google mit seinem Dienst Gemini sowie Anthropic mit Claude. Voraussetzung ist, dass entsprechende Apps auf dem Gerät installiert sind und die Integration aktiv unterstützen.
Geplant ist ein neues System von „Erweiterungen“, über das Nutzer festlegen können, welcher KI-Dienst innerhalb von Siri genutzt werden soll. Diese Auswahlmöglichkeiten werden in den Einstellungen im Bereich Apple Intelligence und Siri integriert. Apple will zudem direkte Download-Verknüpfungen zu unterstützten Apps bereitstellen, wodurch sich externe KI-Dienste nahtlos einbinden lassen. Funktional orientiert sich das Konzept an der bestehenden ChatGPT-Integration: Kann Siri eine Anfrage nicht selbst beantworten, wird sie zur Weiterleitung an einen ausgewählten Dienst vorgeschlagen. Alternativ lassen sich Anfragen auch gezielt an einen bestimmten Chatbot richten. Die Öffnung für mehrere Anbieter hebt zugleich die bisherige Exklusivität von OpenAI innerhalb des Apple-Ökosystems auf.
Parallel dazu arbeitet Apple weiterhin an einer umfassend überarbeiteten Version von Siri mit eigenen Chatbot-Fähigkeiten. Diese soll unabhängig von Drittanbietern agieren, während die neuen Erweiterungen Nutzern zusätzliche Flexibilität bieten, bevorzugte Dienste einzubinden. Neben funktionalen Aspekten spielt auch das Geschäftsmodell eine Rolle. Durch die Integration externer KI-Angebote könnten zusätzliche Einnahmen über Abonnements generiert werden, die über den App Store abgeschlossen werden. Gleichzeitig müssen Drittanbieter ihre Anwendungen aktiv für die neue Schnittstelle anpassen. Die Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Konkurrenz im KI-Markt. So hatte das von Elon Musk gegründete Unternehmen xAI rechtliche Schritte gegen Apple und OpenAI eingeleitet und ihnen wettbewerbswidriges Verhalten vorgeworfen. Musk selbst hatte wiederholt gefordert, dass auch sein Chatbot Grok auf dem iPhone verfügbar sein sollte. Die offizielle Vorstellung der neuen Siri-Strategie sowie der erweiterten Integrationsmöglichkeiten wird im Rahmen der WWDC 2026 erwartet, deren Keynote am 8. Juni stattfindet.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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