Apple Daily: OLED-MacBook Pro rückt näher, große iPhone-18-Pro-Upgrades und Apples Foldable-Pläne
Bei Apples Plänen für ein MacBook Pro mit OLED-Display ist offenbar ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. In Südkorea hat eine neue Fertigungslinie den Betrieb aufgenommen, die speziell für die Produktion der nächsten Displaygeneration vorgesehen ist und damit den Übergang von Mini-LED zu OLED konkret vorbereitet. Die Panels sollen von Samsung Display stammen, das dafür eine neu aufgebaute OLED-Fabrik der sogenannten 8,6. Generation nutzt. Die Anlage befindet sich auf dem Asan-Campus des Unternehmens und wurde gezielt für größere Displayformate ausgelegt, wie sie in Laptops zum Einsatz kommen. Im Unterschied zu Smartphone-Linien verarbeitet eine 8.6G-Fabrik deutlich größere Glassubstrate, aus denen mehrere Notebook-Panels geschnitten werden können. Das steigert die Effizienz der Produktion und senkt die Stückkosten – ein entscheidender Faktor für den Einsatz von OLED-Technologie in MacBooks.
Technisch ist die neue Linie auf starre OLED-Panels mit Oxid-TFT-Backplanes ausgelegt, kombiniert mit modernen Tandem-OLED-Strukturen. Diese Bauweise gilt als besonders geeignet für Notebooks, da sie gegenüber klassischen Single-Stack-OLEDs höhere Helligkeit, eine bessere Energieeffizienz und eine längere Lebensdauer bietet. Genau diese Eigenschaften gelten als Voraussetzung dafür, OLED dauerhaft im MacBook Pro zu etablieren.Nach Informationen des Naver-Blog-Accounts yeux1122 hat Samsung Display inzwischen mit der Serienfertigung auf dieser Linie begonnen. Das wird in der Branche als Hinweis gewertet, dass Apple und weitere Abnehmer die notwendigen Qualifizierungs- und Zuverlässigkeitstests abgeschlossen haben und die Technik als reif genug für den Einsatz in Endgeräten gilt.
Parallel dazu verdichten sich die Hinweise auf weitere Neuerungen bei Apples kommenden Pro-Notebooks. Der Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass das erste OLED-MacBook Pro erstmals über einen Touchscreen verfügen wird. Diese Einschätzung wurde von Mark Gurman bestätigt, der zudem von deutlich dünneren und leichteren Gehäusen spricht. Apples Ziel sei es demnach, das schlankste MacBook Pro zu entwickeln, ohne dabei Kompromisse bei Akkulaufzeit oder zentralen Funktionen einzugehen.Auch das Design der Displayaussparung soll sich ändern. Für die neu gestalteten 14- und 16-Zoll-Modelle wird eine Lochkamera am oberen Displayrand erwartet. Diese könnte in einer pillenförmigen Aussparung untergebracht sein und damit ein Konzept verfolgen, das an die Dynamic Island beim iPhone erinnert. Die bislang charakteristische Notch der MacBook-Pro-Reihe würde damit entfallen.
Angetrieben werden sollen die neuen Modelle von M6-Chips. Laut Gurman peilt Apple eine Markteinführung gegen Ende 2026 oder zu Beginn des Jahres 2027 an. Zuvor dürfte allerdings noch eine weitere Aktualisierung anstehen: In absehbarer Zeit werden neue 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Varianten mit M5-Pro- und M5-Max-Chips erwartet. Zwar wäre es eher untypisch, dass Apple im selben Zeitraum zwei größere Updates für das MacBook Pro veröffentlicht, doch ein ähnliches Vorgehen gab es bereits. Im Jahr 2023 wurde die Produktlinie zunächst Anfang des Jahres mit M2-Pro- und M2-Max-Chips aktualisiert und später erneut mit der M3-Generation. Vor diesem Hintergrund erscheint auch ein gestaffelter Übergang zu OLED realistisch.
iPhone 18 Pro Funktionen: Alle 12 Neuerungen vor dem Marktstart
Obwohl die nächste Pro-Generation des iPhones noch mehrere Monate entfernt ist, zeichnet sich das Bild der kommenden Geräte bereits deutlich ab. Aus Berichten von Analysten, Leaker-Informationen und Lieferkettenhinweisen ergibt sich eine wachsende Sammlung möglicher Neuerungen, die für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max im Raum stehen. Der aktuelle Stand dieser Gerüchte spiegelt die Erwartungen zu Beginn des Jahres 2026 wider. Demnach dürfte Apple am grundlegenden Erscheinungsbild festhalten. Erwartet werden erneut zwei Displaygrößen mit rund 6,3 Zoll beim iPhone 18 Pro und etwa 6,9 Zoll beim größeren Pro-Max-Modell. Auf der Rückseite soll weiterhin ein klar abgegrenzter Kamerabereich sitzen, in dem drei Objektive untergebracht sind. Größere visuelle Experimente gelten hier als unwahrscheinlich.
Eine der meistdiskutierten Neuerungen betrifft die Frontseite. Mehrere unabhängige Quellen rechnen damit, dass Face ID erstmals vollständig unter dem Display verschwindet. In diesem Fall wäre die für die Gesichtserkennung benötigte Sensorik unsichtbar integriert. Ergänzend dazu soll die Frontkamera nicht mehr mittig, sondern als kleine Öffnung in der oberen linken Ecke des Bildschirms platziert werden. Auch bei der Kameratechnik auf der Rückseite stehen funktionale Anpassungen im Raum. Mindestens eine der Kameras könnte mit einer variablen Blende ausgestattet werden, um flexibler auf unterschiedliche Lichtverhältnisse reagieren zu können. Gleichzeitig wird über eine Überarbeitung des Kamera-Control-Buttons spekuliert, der einfacher aufgebaut sein und auf Gesten wie Wischbewegungen verzichten soll.
Im Inneren soll mit dem A20 Pro ein neuer Chip zum Einsatz kommen. Dieser Prozessor wird Gerüchten zufolge im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt und soll zusätzlich eine neue Packaging-Technologie nutzen, um Leistung und Effizienz weiter zu steigern. Ergänzt werden könnte dies durch mehrere von Apple selbst entwickelte Funkchips. Dazu zählen ein neues C1X- oder C2-Modem für 5G- und LTE-Verbindungen sowie ein eigener N1-Chip oder dessen Nachfolger für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread. Auch beim Gehäusematerial soll es subtile Änderungen geben. Für die Rückseite ist von Anpassungen am Ceramic Shield die Rede, die insbesondere das MagSafe-Laden betreffen könnten. Eine stärker mattierte Glasoberfläche gilt als mögliche Option. Zudem prüft Apple offenbar neue Farbvarianten, darunter Burgunderrot, Braun oder ein dunkler Lilaton.
Zu den ambitionierteren Gerüchten zählt die Unterstützung von Web-Browsing über Satellit, womit Apple die bisherigen Satellitenfunktionen deutlich ausweiten würde. Ob diese Technik zum Marktstart bereitsteht oder später freigeschaltet wird, ist allerdings offen. Schließlich gibt es Hinweise auf eine kleine, aber funktionale Designänderung beim größten Modell. Das iPhone 18 Pro Max könnte etwas dicker ausfallen als sein Vorgänger, um Platz für einen größeren Akku zu schaffen und die Laufzeit weiter zu verbessern.
Zusammengefasst werden für die iPhone-18-Pro-Reihe derzeit unter anderem folgende Punkte erwartet: ein vertrautes Design mit 6,3- und 6,9-Zoll-Displays, Face ID unter dem Display, eine versetzte Frontkamera, kameraseitige Verbesserungen inklusive variabler Blende, ein A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren, vereinfachte Bedienelemente, neue Funkchips aus eigener Entwicklung, erweiterte Satellitenfunktionen, neue Farboptionen sowie ein möglicherweise dickeres Pro-Max-Modell zugunsten eines größeren Akkus. Bis zur offiziellen Vorstellung bleiben diese Angaben jedoch Gerüchte.
Apples erstes faltbares iPhone: Liquid Metal und Titan-Rahmen
Für sein erstes faltbares iPhone plant Apple offenbar einen deutlich erweiterten Einsatz neuer Materialien. Hinweise aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass sowohl Liquid Metal als auch eine weiterentwickelte Titanlegierung zentrale Rollen im Aufbau des Geräts spielen sollen. Nach Angaben des Nutzers yeux1122, der sich auf Quellen aus der Materialindustrie beruft, will Apple das Scharnier des faltbaren iPhones aus Liquid Metal fertigen. Dabei handelt es sich um ein amorphes Metall ohne kristalline Struktur, mit dem sich Apple bereits seit mehr als anderthalb Jahrzehnten beschäftigt. Das eigentliche Gehäuse soll hingegen aus einer neu entwickelten Titanlegierung bestehen, die im Vergleich zu den bisherigen Titanrahmen aktueller iPhones eine höhere strukturelle Festigkeit bei geringerem Gewicht bietet. Optisch soll sich die Oberfläche dabei kaum von den bekannten Titanfinishes unterscheiden.
Die Verbindung zwischen Apple und Liquid Metal reicht bis ins Jahr 2010 zurück. Damals schloss das Unternehmen eine Vereinbarung mit Liquidmetal Technologies, die Apple eine unbefristete, weltweite und exklusive Lizenz zur Nutzung des geistigen Eigentums rund um Liquid Metal im Bereich der Unterhaltungselektronik einräumte. In der Folge fand das Material zwar vereinzelt Verwendung, etwa bei SIM-Auswurfwerkzeugen für iPhones und iPads, blieb jedoch auf kleine Bauteile beschränkt. Der Grund dafür lag vor allem in der schwierigen Skalierbarkeit. Liquid Metal erwies sich über Jahre hinweg als komplex in der Verarbeitung, wenn es um größere, tragende Komponenten ging. Trotz wiederholter Vertragsverlängerungen mit Liquidmetal Technologies und zahlreicher Patentanmeldungen blieb der breite Einsatz aus. Gleichzeitig tauchte das Material immer wieder in Apples Konzepten für bewegliche oder mechanisch stark beanspruchte Bauteile auf.
Gerade für faltbare Geräte gilt Liquid Metal jedoch als besonders geeignet. Aufgrund seiner amorphen Struktur ist es extrem widerstandsfähig gegen Verformung und Materialermüdung und hält auch wiederholten mechanischen Belastungen stand. In Patentschriften untersuchte Apple deshalb wiederholt den Einsatz von Liquid Metal für Scharniere, bei denen federähnliche Eigenschaften, Rückstellkraft und langfristige Haltbarkeit entscheidend sind. Beim Gehäusematerial setzt Apple demnach weiterhin auf Titan, allerdings in überarbeiteter Form. Titan bietet im Vergleich zu Aluminium oder Edelstahl ein günstigeres Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, was bei faltbaren Geräten besonders wichtig ist. Durch das größere Gehäuse und die mechanische Belastung rund um das Scharnier steigen die Anforderungen an die Materialeigenschaften. Anpassungen an der Legierungszusammensetzung sowie am Herstellungsprozess könnten es Apple ermöglichen, die Stabilität zu erhöhen und gleichzeitig Gewicht einzusparen, ohne das äußere Erscheinungsbild deutlich zu verändern. Das faltbare iPhone wäre damit bereits der vierte Anlauf von Apple, Titan in einem iPhone-Gehäuse einzusetzen, was dem Unternehmen über mehrere Generationen hinweg Raum zur Optimierung gegeben hat.
Die Markteinführung des ersten faltbaren iPhones wird derzeit für den Herbst erwartet, gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max. Gerüchte sprechen von einem breiten, buchähnlichen Faltdesign mit einem etwa 7,8 Zoll großen Innendisplay und einem 5,5 Zoll großen Außendisplay. Zudem ist von einem nahezu faltenfreien Bildschirm, dem A20-Chip, Apples C2-Modem, zwei rückseitigen Kameras sowie der Rückkehr von Touch ID die Rede. Bis zur offiziellen Vorstellung bleiben diese Details jedoch unbestätigt.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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