Apple Daily: Neues Apple-Gadget, iPhone vor Mega-Update und Foldable ohne Falte in Sicht
Ein Profil von Mark Gurman über John Ternus liefert neue Hinweise auf bislang wenig bekannte Smart-Home-Pläne von Apple. Demnach arbeitet das Unternehmen an einem weiteren Zubehör, das als kompakter Sensor für den Einsatz im Haushalt beschrieben wird. Innerhalb des Projekts verantwortet Ternus offenbar die Entwicklung mehrerer neuer Gerätegenerationen. Neben einem Tischroboter mit beweglichem Display und einem Smart-Home-Hub mit Apple-Intelligence-Funktionen sowie Gesichtserkennung ist auch ein kleines Sicherheitsmodul vorgesehen. Dieses trägt laut Bericht den internen Codenamen J450.
Während frühere Einschätzungen das Gerät noch als klassische Sicherheitskamera einordneten, wird es nun eher als vielseitiger Sensor charakterisiert. Die Beschreibung deutet auf eine Kombination beider Ansätze hin: eine HomeKit-Kamera, die zugleich als intelligenter Sensor fungiert. Bereits zuvor war von einer auf Sicherheit ausgelegten Lösung die Rede, die mithilfe von Gesichtserkennung und Infrarotsensorik Personen im Raum identifizieren kann. Eine integrierte Batterie spricht zudem für einen kabellosen Einsatz, wodurch sich das Zubehör flexibel im Wohnraum positionieren ließe.
Über den Sicherheitsaspekt hinaus soll das Gerät auch in die Heimautomatisierung eingebunden werden. Denkbar sind Szenarien, bei denen Beleuchtung automatisch deaktiviert wird, sobald ein Raum verlassen wird, oder personalisierte Musik startet, wenn bestimmte Personen erkannt werden. Solche Funktionen sind im Smart-Home-Bereich bereits bekannt, insbesondere durch kombinierte Sensorlösungen von Drittanbietern, die Bewegungen erfassen, Umweltwerte messen und Lichtverhältnisse analysieren. Diese Systeme arbeiten üblicherweise innerhalb eines vernetzten Ökosystems aus Beleuchtung, Thermostaten, Türschlössern und weiteren Komponenten zusammen. Den aktuellen Informationen zufolge verfolgt Apple jedoch einen umfassenderen Ansatz und plant eine eigene Produktfamilie im Bereich Heimüberwachung. Neben Kameras könnten auch weitere Sicherheitslösungen entstehen, darunter möglicherweise eine Video-Türklingel mit Face-ID-Technologie. Die Geräte dürften als Ergänzung zu einem geplanten Smart-Home-Hub positioniert werden, dessen Markteinführung derzeit für den Herbst erwartet wird.
iPhone Update: Apple plant größte Überarbeitung aller Zeiten
Nach aktuellen Informationen von Bloomberg bereitet Apple eine grundlegende Neuausrichtung seiner iPhone-Produktlinie vor. Intern ist demnach von der umfangreichsten Überarbeitung seit Einführung des Geräts die Rede. Im Zentrum stehen zwei besonders ambitionierte Entwicklungen: ein seit Jahren erwartetes faltbares iPhone sowie ein Jubiläumsmodell mit vollständig randlosem Display. Beide Projekte werden laut Gurman von John Ternus verantwortet, der als Leiter des Hardware-Engineerings gilt und zugleich als möglicher Nachfolger von Tim Cook gehandelt wird.
Das faltbare Modell soll voraussichtlich im Herbst vorgestellt werden und orientiert sich konzeptionell an Geräten, die sich wie ein Buch aufklappen lassen. Ein großes Innendisplay würde dabei zusätzliche Möglichkeiten für Multitasking, Mediennutzung und Gaming eröffnen. Berichten zufolge ist eine angepasste Version von iOS vorgesehen, die parallele App-Nutzung gezielt unterstützt. In der Gerüchteküche werden konkrete Displaygrößen von rund 7,7 Zoll für das innere Panel und etwa 5,3 Zoll für das äußere Display genannt. Während zunächst von einem nahezu faltenfreien Bildschirm ausgegangen wurde, deuten neuere Informationen darauf hin, dass die eingesetzte Technologie die sichtbare Falte zwar deutlich reduziert, jedoch nicht vollständig eliminiert.
Auch bei der Kamera- und Sensorausstattung zeichnen sich Besonderheiten ab. Der Analyst Ming-Chi Kuo erwartet ein Dual-Kamerasystem auf der Rückseite sowie eine Frontkamera, während zur Entsperrung voraussichtlich ein in den Power-Button integrierter Fingerabdrucksensor zum Einsatz kommt, anstelle der sonst üblichen Gesichtserkennung. Parallel dazu arbeitet Apple offenbar an einem iPhone für das 20-jährige Jubiläum, das frühestens 2027 erscheinen könnte. Dieses Modell soll ein vollständig nahtloses Design verfolgen, bei dem Display und Gehäuse nahezu ohne sichtbare Übergänge ineinander übergehen. Diskutiert wird ein gebogenes Glasdesign ohne Aussparungen, wobei die Frontkamera unter dem Bildschirm integriert wäre. Ob ein derart radikaler Ansatz bereits kurzfristig realisiert werden kann, bleibt offen. Fest steht jedoch, dass Apple vor einer Phase steht, in der die iPhone-Produktlinie stärker als je zuvor neu gedacht werden könnte – mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Design, Nutzung und technologische Ausrichtung.
Apple Foldable iPhone: Neue Glas-Technologie gegen Displayfalte
Neue Hinweise aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass das gerade erwähnte faltbare iPhone auf eine ungewöhnliche Displaykonstruktion setzt, um eines der größten Probleme dieser Geräteklasse zu adressieren: die sichtbare Falte im Bildschirm.
Demnach soll das Gerät laut dem Leaker Digital Chat Station eine mehrschichtige Glaslösung nutzen. Konkret ist von einer dualen Struktur aus ultradünnem Glas die Rede, bei der zwei Lagen aus UTG- oder flexiblem UFG-Material zum Einsatz kommen. Zwischen diesen Schichten befindet sich das eigentliche Display, das so vom direkten Einfluss des Scharniermechanismus entkoppelt wird.
Durch diese Bauweise würden mechanische Belastungen beim Auf- und Zuklappen nicht mehr auf eine einzelne Schicht wirken, sondern auf mehrere Ebenen verteilt. Ziel ist es, die Materialermüdung zu reduzieren und die Entstehung sichtbarer Falten langfristig zu minimieren. Damit würde sich Apple bewusst von bestehenden Foldable-Konzepten absetzen, die meist nur auf eine einzelne Glasschicht setzen, die gleichzeitig schützen und flexibel genug sein muss. Bereits frühere Berichte hatten darauf hingewiesen, dass Apple mit variablen Glasdicken experimentiert. Dünnere Bereiche im Falz sollen die Flexibilität erhöhen, während stabilere Zonen außerhalb der Biegepunkte für zusätzliche Robustheit sorgen. Die aktuellen Informationen deuten nun darauf hin, dass daraus eine komplexere, zusammengesetzte Displaystruktur hervorgegangen ist.
Auch beim Scharnier selbst scheint Apple neue Wege zu gehen. Erwartet wird der Einsatz von Flüssigmetall-Komponenten, die eine besonders gleichmäßige Bewegung ermöglichen und so ebenfalls zur Reduzierung der sichtbaren Falte beitragen sollen. Ein vollständig falzfreies Display gilt zwar inzwischen als unwahrscheinlich, dennoch wird eine deutliche Verbesserung gegenüber bestehenden Lösungen erwartet. Diskutiert wird die Markteinführung derzeit im Umfeld der nächsten iPhone-Generation erwartet, wobei sowohl ein Termin im September als auch ein späterer Start gegen Jahresende im Raum steht. Preislich dürfte sich das Gerät klar im Premiumsegment positionieren. Schätzungen gehen von 2.000 bis 2.500 US-Dollar aus, womit es das bislang teuerste iPhone im Portfolio wäre.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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