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Apple Daily: Designwende beim iPhone, iOS 27 im Fokus und Zweifel an Apples Innovationskraft

Apple Daily: Designwende beim iPhone, iOS 27 im Fokus und Zweifel an Apples Innovationskraft

Mit Blick auf die nächste iPhone-Generation sorgt ein neues Video aus der Gerüchteküche für Diskussionen über das künftige Frontdesign der Pro-Modelle. Der YouTuber Jon Prosser geht davon aus, dass Apple beim iPhone 18 Pro und beim iPhone 18 Pro Max einen deutlichen Schritt weg vom bisherigen Layout macht. Im Zentrum seiner Aussagen steht eine Kombination aus Face ID unter dem Display und einer einzelnen Frontkamera, die nicht mehr mittig, sondern in der oberen linken Ecke des Bildschirms sitzen soll.

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Diese Anordnung hätte auch Konsequenzen für die Dynamic Island. Der interaktive Bereich, den Apple mit dem iPhone 14 Pro eingeführt hat, befindet sich derzeit mittig am oberen Displayrand und verdeckt dort Kamera- und Face-ID-Komponenten, während er kontextabhängig Informationen und laufende Aktivitäten einblendet. Prosser zufolge würde die Dynamic Island mit dem neuen Hardware-Layout ebenfalls nach links oben wandern. Dort, wo aktuell die Uhr angezeigt wird, soll sie ihren Ausgangspunkt haben und sich bei Bedarf über den oberen Bildschirmbereich ausdehnen, ohne ihre Funktionalität grundsätzlich zu verändern. Die Grundlage dieser Annahme ist Apples angeblich neues Face-ID-System, bei dem die TrueDepth-Sensorik vollständig unter dem Display integriert ist. Die sichtbare Kameraaussparung wäre in diesem Szenario nur noch für die Selfie-Kamera notwendig. Mehrere Quellen gehen davon aus, dass Apple genau diesen Schritt für die iPhone-18-Pro-Modelle plant. Uneinigkeit besteht allerdings darüber, wie sich diese Technik konkret auf die Gestaltung der Dynamic Island auswirken wird.

So berichtete Wayne Ma von The Information, dass mit Face ID unter dem Display das seit 2022 bekannte schwarze, pillenförmige Element am oberen Rand verschwinden soll. Übrig bliebe lediglich eine kleine Lochkamera in der linken oberen Ecke. Andere Beobachter interpretieren die Lage zurückhaltender. Der frühere Display-Analyst Ross Young hält Face ID unter dem Display zwar für realistisch, rechnet aber weiterhin mit einer – wenn auch verkleinerten – Dynamic Island. Diese Einschätzung wurde von Mark Gurman geteilt, der ebenfalls von einer verschlankten statt komplett entfernten Dynamic Island ausgeht. Der chinesische Leaker Instant Digital widerspricht wiederum und hält weder Face ID noch eine Kamera unter dem Display für kurzfristig realistisch. Vor diesem Hintergrund bleibt offen, wie belastbar Prossers Darstellung ist. Möglich ist, dass seine Aussagen weniger auf neuen Leaks als vielmehr auf einer logischen Interpretation bestehender Gerüchte beruhen. Ebenso denkbar wäre, dass einzelne geleakte Bauteile, die als Kameraaussparung interpretiert werden, in Wirklichkeit zu einem unter dem Display liegenden Face-ID-System gehören, während die Dynamic Island weiterhin mittig bleibt – dann allerdings in deutlich reduzierter Form.

Für zusätzliche Skepsis sorgt, dass Prossers Video auch zahlreiche bereits bekannte Spekulationen erneut aufgreift. Dazu zählen neue Farbvarianten in Burgunderrot, Braun und Lila, ein Kamerasystem mit variabler Blende, ein vereinfachter Kamera-Bedienknopf, der A20-Pro-Chip, Apples eigenes C2-Modem sowie die Aussicht auf vollwertiges Satelliteninternet über 5G. Klarheit dürfte erst im Herbst herrschen. Für September wird die Vorstellung der iPhone-18-Pro-Modelle erwartet, möglicherweise gemeinsam mit Apples erstem faltbaren iPhone. Diese Präsentation soll Teil eines neuen Veröffentlichungsmodells sein, bei dem die Standardversionen des iPhone 18 und das iPhone 18e erst im Frühjahr des darauffolgenden Jahres erscheinen.

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iOS 27 Funktionen: 8 neue Features für iPhones

Auch wenn iOS 27 noch einige Zeit auf sich warten lässt, nimmt das kommende Update bereits Konturen an. Die erste Vorabversion wird für Juni 2026 im Umfeld der WWDC erwartet, während die finale Freigabe traditionell im September erfolgen dürfte. Bis dahin verdichten sich Hinweise darauf, welchen Kurs Apple mit der nächsten großen iOS-Version einschlagen will. Nach Einschätzung von Mark Gurman soll iOS 27 weniger durch spektakuläre Neuerungen auffallen, sondern vor allem durch Feinschliff. Intern werde das Update mit Mac OS X Snow Leopard verglichen, jenem Release, das sich nahezu ausschließlich der Stabilität und Leistungsoptimierung widmete. Der Schwerpunkt liege demnach auf Qualität, Effizienz und strukturellen Verbesserungen im Unterbau des Systems. Neue Funktionen soll es dennoch geben, viele davon im Zusammenhang mit Apples KI-Initiativen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei Siri. Zwar soll eine deutlich personalisierte Version bereits mit iOS 26.4 starten, doch iOS 27 gilt als nächste Ausbaustufe. Geplant sind offenbar ein überarbeitetes Erscheinungsbild, kontextbezogene und proaktive Vorschläge sowie die Fähigkeit, frühere Gespräche zu berücksichtigen. Siri würde damit stärker dialogorientiert und situationsbewusster agieren als bislang. Auch Apple Intelligence soll mit iOS 27 weiter ausgebaut werden. Gerüchten zufolge arbeitet Apple an zusätzlichen KI-Funktionen, darunter eine intelligent unterstützte Kalender-App. Zudem steht ein kostenpflichtiger Dienst namens Health+ im Raum, der einen KI-basierten Gesundheitscoach integrieren soll. Dieser könnte Nutzer bei Themen wie Ernährung, Fitness und allgemeinen medizinischen Empfehlungen unterstützen. Für einzelne Funktionen soll dabei auch Technologie von Google Gemini zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus rücken neue Kommunikationswege in den Fokus. iOS 27 soll erstmals vollwertiges 5G-Satelliteninternet unterstützen, wobei diese Funktion voraussichtlich zunächst den Pro-Modellen der iPhone-18-Generation vorbehalten bleibt. Ergänzend werden weitere satellitengestützte Features diskutiert, darunter Kartenansichten über Satellit in Apple Maps sowie der Versand und Empfang von Fotos über die Nachrichten-App ohne klassische Mobilfunkverbindung. Bis zur offiziellen Vorstellung dürfte sich die Gerüchtelage weiter verdichten. Schon jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass iOS 27 weniger auf sichtbare Umbrüche setzt, sondern auf einen strategischen Ausbau bestehender Technologien – mit einem klaren Fokus auf Leistung, Zuverlässigkeit und künstliche Intelligenz als langfristigem Differenzierungsmerkmal.

Apple Patentvergaben 2025: Rückgang deutet auf langsamere Innovation hin

Apples Präsenz im US-Patentsystem hat sich im Jahr 2025 spürbar abgeschwächt. Wie aus aktuellen Zahlen von IFI CLAIMS Patent Services hervorgeht, erhielt Apple im vergangenen Jahr 2.722 US-Patente. Im Vergleich zu 2024 mit 3.082 Erteilungen entspricht das einem Rückgang von rund zwölf Prozent. In der jährlichen Rangliste der 50 größten Patentempfänger fiel Apple damit um zwei Plätze auf Rang sechs zurück. Diese Entwicklung wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich, da Apple parallel seine Investitionen in Bereichen wie künstliche Intelligenz, Chipentwicklung und Software weiter erhöht. Sie steht jedoch im Kontext eines breiteren Trends: Die Patentaktivität in den Vereinigten Staaten hat sich insgesamt verlangsamt. Zwar sank die Zahl der tatsächlich erteilten US-Patente 2025 mit 323.272 nur leicht um weniger als ein Prozent, deutlich stärker war jedoch der Einbruch bei den Neuanmeldungen. Diese gingen um neun Prozent auf 393.344 zurück und erreichten damit laut IFI den niedrigsten Stand seit 2019, nachdem im Jahr zuvor noch ein Rekordniveau verzeichnet worden war.

Die Daten basieren direkt auf Angaben des United States Patent and Trademark Office und fließen in IFIs jährliche Auswertungen zu den größten Patentinhabern sowie zu besonders dynamischen Technologiefeldern ein. Auffällig ist, dass sich der Rückgang vor allem in jenen Bereichen zeigt, die traditionell einen großen Anteil an US-Patenten ausmachen. Sowohl bei Anmeldungen als auch bei Erteilungen gingen die Zahlen unter anderem in der digitalen Datenverarbeitung und bei Datenübertragungstechnologien zurück. Apple ist mit dieser Entwicklung nicht allein. Auch andere große US-Technologiekonzerne verloren im Ranking an Boden. Google verzeichnete ebenfalls einen Rückgang, während Nvidia trotz seiner zentralen Rolle im aktuellen KI-Boom nicht genügend US-Patente erhielt, um überhaupt unter die Top 50 zu gelangen. Zusätzlich bremst ein strukturelles Problem das System: Das US-Patentamt arbeitet weiterhin einen Rückstau von mehr als 1,2 Millionen Anträgen ab, was die Geschwindigkeit neuer Erteilungen dämpft.

Während US-Unternehmen insgesamt weiterhin die meisten Patente zugesprochen bekamen, sank ihre Gesamtzahl 2025 um mehr als fünf Prozent. Gleichzeitig konnten Firmen aus mehreren asiatischen Ländern ihre Patentaktivität ausweiten. Besonders stabil zeigte sich erneut Samsung, das zum vierten Mal in Folge die Spitzenposition belegte. Mit 7.054 erteilten US-Patenten entfielen mehr als zwei Prozent aller im Jahr 2025 vergebenen Patente auf den Konzern. Auf den weiteren Plätzen folgten Apples wichtiger Chiplieferant Taiwan Semiconductor Manufacturing Company mit 4.194 Patenten sowie Qualcomm mit 3.749. Im Gegensatz zu Apples Rückgang konnten andere Unternehmen deutlich zulegen. Dell und Toyota verbesserten sich im Ranking um acht beziehungsweise sechs Plätze. Getrieben wurde dieses Wachstum vor allem durch Schutzrechte in den Bereichen Recheninfrastruktur, Energiespeicherung und Fahrzeugsysteme. Insgesamt zählten künstliche Intelligenz und Batterietechnologien im Jahr 2025 zu den aktivsten Forschungs- und Patentfeldern – auch wenn sich diese Dynamik nicht bei allen großen US-Technologiekonzernen gleichermaßen in steigenden Patentzahlen widerspiegelte.


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