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Apple Daily: Apple unter Druck wegen Arbeitspraktiken, neue Ultra-Produkte und Apple-TV-Upgrade

Apple Daily: Apple unter Druck wegen Arbeitspraktiken, neue Ultra-Produkte und Apple-TV-Upgrade

Die Auseinandersetzung um den International Association of Machinists and Aerospace Workers-organisierten Apple Store in Towson eskaliert damit weiter. Die Gewerkschaft wirft Apple vor, gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte schlechter zu behandeln als Mitarbeitende in den zwei anderen betroffenen, nicht organisierten Filialen — und genau das ist der Kern der Beschwerde beim National Labor Relations Board. Konkret entzündet sich der Streit daran, dass Apple Mitarbeitenden in den anderen beiden zu schließenden Stores offenbar interne Versetzungen ermöglicht, während Beschäftigte in Towson sich laut Apple auf offene Stellen neu bewerben sollen. Die Gewerkschaft argumentiert, das sei keine neutrale Folge des Tarifvertrags, sondern eine Benachteiligung wegen der Organisierung.

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Besonders brisant: Der Towson-Store war 2022 der erste gewerkschaftlich organisierte Apple Retail Store in den USA und hat deshalb hohe Symbolkraft. Entsprechend interpretiert die Gewerkschaft die Schließung und den Umgang mit den Beschäftigten nicht nur als arbeitsrechtliche Frage, sondern als möglichen Versuch des „Union Busting“. Apple verweist dagegen darauf, dass die Filialschließungen mit wirtschaftlichen Faktoren zusammenhängen — alle drei Standorte liegen in schwächelnden Einkaufszentren mit sinkendem Kundenverkehr — und nicht mit Gewerkschaftsaktivitäten.

Mit der Beschwerde landet der Konflikt nun formal beim NLRB, das prüfen müsste, ob hier tatsächlich eine unfaire Arbeitspraktik und diskriminierende Behandlung vorliegt. Sollte die Behörde der Gewerkschaft Recht geben, könnte Apple verpflichtet werden, die Versetzungsbedingungen für Towson-Mitarbeiter anzupassen. Damit ist das längst mehr als nur eine einzelne Store-Schließung — es ist auch ein Testfall dafür, wie Apple mit gewerkschaftlich organisierten Retail-Teams umgeht.

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Apple plant, in den nächsten zwölf Monaten zwei neue „Ultra“-Produkte auf den Markt zu bringen

Laut dem Bericht verdichtet sich, dass Apple die Marke „Ultra“ deutlich größer aufziehen will — nicht nur als Chip-Bezeichnung, sondern als eigene Premium-Produktklasse. Das erste faltbare iPhone soll demnach tatsächlich als iPhone Ultra erscheinen und bewusst nicht einfach als Teil der iPhone-18-Reihe positioniert werden. Ähnlich wie beim iPhone Air würde Apple es offenbar als eigenständige Produktkategorie vermarkten. Interessant ist dabei, dass es zwar parallel zu iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vorgestellt werden könnte, laut Bericht aber einige Wochen später und zunächst nur begrenzt verfügbar sein soll — ein Hinweis auf vorsichtigen Produktionshochlauf beim ersten Foldable.

Der Name „Ultra“ wäre dabei bewusst gewählt: nicht nur faltbar, sondern das neue absolute Spitzenmodell. Das würde auch zu bisherigen Gerüchten über einen Preis deutlich oberhalb von 2.000 Dollar passen. Noch spannender ist, dass Apple offenbar auch ein MacBook Ultra plant. Das wäre offenbar mehr als ein neu benanntes MacBook Pro: gedacht ist wohl eine neue Klasse über dem bisherigen Pro-Modell, mit OLED-Display, Touchscreen und nochmals höherer Preispositionierung. Wegen Engpässen bei Speicherchips soll sich der Start allerdings um mehrere Monate Richtung Ende 2026 oder Anfang 2027 verschieben.

Das passt zu einem größeren Muster: Apple nutzt „Ultra“ zunehmend als höchste Ausbaustufe. Mit Apple Watch Ultra, M3 Ultra und CarPlay Ultra ist die Marke bereits etabliert. Sollte noch ein gemunkeltes „AirPods Ultra“ kommen, würde daraus fast eine komplette Oberklasse-Familie entstehen. Strategisch wirkt das wie Apples nächster Schritt oberhalb von „Pro“: „Pro“ für High-End, „Ultra“ für kompromisslose Prestige-Produkte. Das Interessante daran: Falls das stimmt, wäre „Ultra“ künftig weniger ein einzelnes Produkt-Label und mehr Apples Luxus-Submarke. Das könnte deutlich größer werden als nur ein faltbares iPhone und ein neues MacBook.

Apple TV 2026: Funktionen, Release und alle Gerüchte

Wer auf ein neues Apple TV 4K wartet, bekommt 2026 wohl vor allem ein großes Innenleben-Upgrade statt neuer Hardware-Optik. Äußerlich soll sich praktisch nichts ändern: dieselbe kompakte, abgerundet-quadratische Box aus schwarzem Kunststoff, ohne neues Gehäuse oder veränderte Größe. Der eigentliche Sprung soll beim Chip kommen. Sehr häufig genannt wird der A17 Pro als Kandidat – ein deutlicher Sprung gegenüber dem bisherigen A15 Bionic. Das würde nicht nur mehr Leistungsreserven für tvOS und Spiele bringen, sondern auch Hardware-Raytracing und womöglich erstmals ernsthafte Unterstützung für Apple Intelligence auf dem Apple TV. Weil Apple das Update ungewöhnlich lange zurückhält, halten manche inzwischen sogar einen noch neueren A18- oder A19-Chip für möglich. Mehr RAM gilt ebenfalls als wahrscheinlich.

Genau hier kommt auch die eigentliche Verzögerung ins Spiel: Das neue Apple TV scheint bewusst an die neue Siri-Generation gekoppelt zu sein, die mit iOS 27 erwartet wird. Nach allem, was berichtet wird, will Apple das Gerät zusammen mit der überarbeiteten Siri veröffentlichen – nicht vorher. Deshalb gilt Herbst 2026, wahrscheinlich rund um September nach der WWDC 2026-Einführung von iOS 27, aktuell als realistisches Zeitfenster. Netzwerkseitig könnte das Update ebenfalls spannend werden. Erwartet wird Apples eigener N1-Chip mit Wi‑Fi 7, was gerade fürs Streaming über das 6-GHz-Band sinnvoll wäre. Dazu könnten Bluetooth 6 und weiter Thread-/Matter-Hub-Funktionen kommen, wodurch das Gerät noch stärker zur Smart-Home-Zentrale würde.

Preislich gibt es Gerüchte über eine mögliche günstigere Variante oder sogar zwei Modelle – ein Premium-Modell und ein günstigeres Einstiegsgerät. Ob Apple wirklich aggressiver in den Preis geht, bleibt offen, aber das Thema taucht auffällig oft auf. Unterm Strich wirkt das nächste Apple TV weniger wie ein Routine-Refresh und eher wie ein Siri-/AI-getriebenes Upgrade. Gerade weil es seit 2022 kein neues Modell gab und dieses offenbar wegen Siri zurückgehalten wird, spricht momentan viel dafür, mit einem Kauf noch zu warten — besonders wenn dich Apple Intelligence, Wi-Fi 7 und die neue Siri reizen.


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