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Android-Sicherheitsupdate im November schließt kritische Decoder-Lücke




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3 Min. Lesezeit

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Das Android-Sicherheitsupdate im November behebt einen kritischen Fehler bei der Verarbeitung von Mediendaten. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten Angreifer dadurch aus der Ferne eigenen Code ausführen, ohne dass jemand am Handy etwas antippen muss. Google führt die Schwachstelle im Sicherheitsbulletin vom 2. November für Android 14 bis 17 auf. Ob die Korrektur schon auf deinem Gerät installiert ist, zeigt das Datum des Android-Sicherheitsupdates.

Der Fehler steckt im Decoder

Beim Dekodieren von Mediendaten legt Android Zwischenergebnisse im Arbeitsspeicher ab. Laut Googles Eintrag zu CVE-2026-58868 kann der betroffene Decoder über den dafür vorgesehenen Speicherbereich hinausschreiben. Das kann einem Angreifer ermöglichen, eigenen Code auszuführen. Wie die dafür präparierten Daten auf das Gerät gelangen müssten, lässt Google offen. Das Bulletin meldet keine beobachtete Ausnutzung der Lücke.

Daneben behebt Google einen eigenständigen Fehler in der Verarbeitung bestimmter per SMS übermittelter Daten. Laut Googles Eintrag zu CVE-2026-58882 lässt sich darüber aus der Ferne eine Störung auslösen, ebenfalls ohne Eingabe am Gerät. Beim Decoder geht es um die mögliche Ausführung fremden Codes, beim SMS-Fehler um die Verfügbarkeit des Systems.

Android-Sicherheitsupdate im November hat zwei Patchstände

Der Stand 1. November 2026 enthält bereits die Korrekturen für den Decoder und die SMS-Verarbeitung. Ab dem Patchstand 5. November 2026 sind laut Google auch die übrigen für das jeweilige Gerät anwendbaren November-Korrekturen enthalten. Sie betreffen unter anderem den Systemkern und Komponenten von Chipherstellern. Die beiden Daten kennzeichnen den Umfang der Korrekturen. Wann das Paket auf einem bestimmten Handy ankommt, hängt vom Hersteller, vom Modell und gegebenenfalls vom Mobilfunkanbieter ab.

Was für Galaxy-Handys gilt

Das November-Paket von Samsung führt beide Lücken auf und enthält zusätzlich Korrekturen für Samsung-Komponenten. Der Hersteller weist darauf hin, dass sich die Auslieferung nach Modell und Region unterscheidet. Auch bei zwei Galaxy-Handys mit derselben Android-Version kann der verfügbare Patchstand deshalb verschieden sein.

So prüfst du den Sicherheitsstand auf dem Handy

In den Einstellungen findest du den Patchstand laut Googles Android-Hilfe in den Geräteinformationen unter Android-Version. Dort zählt das Datum beim Eintrag Android-Sicherheitsupdate. Das Google-Play-Systemupdate hat ein eigenes Datum. Auch ein aktueller Browser wie Chrome 157 ändert den Patchstand von Android nicht, weil das Browser-Update separat installiert wird.

Steht beim Android-Sicherheitsupdate noch Oktober oder ein älterer Monat, öffne in den Einstellungen den Bereich für Softwareupdates und installiere eine angebotene Aktualisierung. Danach kannst du am Patchdatum ablesen, ob dein Handy die erste November-Stufe oder bereits die vollständigen November-Korrekturen für das Modell erhalten hat.

Stand der Recherche am 4. November 2026 um 14:25 Uhr MEZ.

Hauptquellen

gadgetChecks hat die Schwachstellen und die Update-Verfügbarkeit auf einzelnen Geräten nicht selbst getestet.

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