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Apple prüft öffentliche iCloud-Links – im Ernstfall droht die Kontosperre




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2 Min. Lesezeit

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Apple will ab iOS 27.3 Fotos und Dateien auf schädliche Inhalte prüfen, die über öffentliche iCloud-Links geteilt werden. Laut Apple Support kann das Unternehmen solche Inhalte entfernen und den zugehörigen Apple Account sperren, wenn es sie als schädlich einstuft. Apple behält sich außerdem vor, bei Bedarf Strafverfolgungsbehörden einzuschalten.

Die Prüfung ist für die Freigabe „Jeder mit dem Link“ vorgesehen und gilt ab Version 27.3 auch für iPadOS, macOS und visionOS. Wer einen solchen Link erhält, kann ihn weiterleiten und damit auch anderen Zugriff geben. Laut Apples Übersicht zur iCloud-Datensicherheit sind diese Inhalte bereits heute von der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausgenommen. Wie der erweiterte Datenschutz andere iCloud-Daten schützt, erklärt unser Überblick zu iCloud im Abschnitt zum Datenschutz.

Wie Apple entscheidet, welche Inhalte als schädlich gelten, geht aus dem Support-Dokument ebenso wenig hervor wie der Umgang mit bereits erstellten Freigaben. Die erste Entwicklerbeta von iOS 27.3 erschien am 3. November.

Soll eine Datei nur einem kleinen Kreis zugänglich sein, lässt sich die Freigabe auf ausgewählte Personen beschränken. Laut iPhone-Benutzerhandbuch kannst du auch bei einer bestehenden Freigabe in der Dateien-App auf ausgewählte Personen umstellen. Der bisherige öffentliche Link gewährt dann keinen allgemeinen Zugriff mehr.

Stand vom 4. November 2026.

Hauptquellen

gadgetChecks hat die Inhaltsprüfung bisher nicht selbst getestet.

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