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The Farmer Was Replaced startet auf iOS und Android – Bergbau-Erweiterung ist enthalten




Redaktion









Mobile & Cloud Gaming




4 Min. Lesezeit

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Säen, gießen und ernten übernimmt hier eine Drohne, doch ihre Arbeitsabläufe müssen erst programmiert werden. The Farmer Was Replaced ist am 2. November für iOS und Android gestartet. Die offizielle Mobilseite meldet die Veröffentlichung für Smartphones und Tablets; die Umsetzung stammt vom Studio Ateo. Zum Umfang gehört bereits die Erweiterung The Miner Was Replaced, die das Prinzip der automatisierten Farm um Aufgaben unter der Erde ergänzt.

Das von Timon Herzog entwickelte Spiel erschien auf dem PC bereits im Oktober 2025 als Vollversion. Die mobile Ausgabe übernimmt das Grundprinzip, passt aber gerade den ungewöhnlichsten Teil der Bedienung an: Statt hauptsächlich Figuren zu bewegen oder Gebäude anzutippen, schreiben Spieler eigene Programme. Eine eigens entwickelte Bildschirmtastatur soll die dafür benötigten Zeichen und Bearbeitungsfunktionen auf Touchscreens zugänglich machen.

The Farmer Was Replaced macht den eigenen Code zur Farmarbeit

Die Drohne bearbeitet den Boden, setzt Pflanzen, bewässert und erntet nach den Anweisungen des selbst geschriebenen Programms. Ein einfacher Ablauf kann etwa prüfen, ob eine Pflanze erntereif ist, sie gegebenenfalls einsammeln und anschließend zum nächsten Feld wechseln. Wiederholungen werden über Schleifen organisiert. Der Fortschritt entsteht dadurch, dass solche Abläufe zuverlässiger und leistungsfähiger werden, während die erwirtschafteten Ressourcen neue Möglichkeiten freischalten.

Die Beschreibung des PC-Grundspiels erläutert, dass die verwendete Sprache Python ähnelt, aber nicht mit Python identisch ist. Grundbegriffe werden schrittweise eingeführt; die Lösungen für die Aufgaben müssen Spieler selbst entwickeln. Es gibt keine klassische Folge voneinander getrennter Level. Stattdessen wächst die Farm kontinuierlich, und mit neuen Pflanzen und Befehlen entstehen weitere Probleme, die sich durch geschicktere Programme lösen lassen.

Eine eigene Tastatur soll die Codeeingabe per Touch erleichtern

Für die Mobilfassung beschreibt Ateo eine Tastatur, die typische Programmierzeichen direkt bereithält. Klammern und Anführungszeichen werden paarweise eingefügt. Über Wischgesten auf den Tasten lässt sich die Schreibmarke verschieben; zusammen mit der Umschalttaste können Textbereiche markiert werden. Rückgängig, Wiederholen, Kommentieren und Einfügen erhalten eine eigene Bedienreihe. Auch eine QWERTZ-Anordnung lässt sich auswählen, wie die deutsche Android-Beschreibung bestätigt.

Alternativ unterstützen die mobilen Fassungen laut Entwicklerbeschreibung Bluetooth-Tastatur und -Maus. Damit bleibt die Eingabe nicht auf die Bildschirmtastatur beschränkt. Das Spiel lässt sich auf Smartphones und Tablets außerdem hochkant oder quer verwenden. Für fortgeschrittene Aufgaben nennt Ateo mehrere parallel arbeitende Drohnen und einen Simulationsmodus, mit dem Programme schnell und unter wiederholbaren Bedingungen ausprobiert werden können. Wie angenehm die Textbearbeitung auf unterschiedlichen Displaygrößen ausfällt, ist damit noch nicht praktisch bewertet.

The Miner Was Replaced gehört zur Mobilfassung

Die enthaltene Erweiterung verlagert einen Teil der Automatisierung unter die Erde. Dort kommen laut Entwickler acht neue Ressourcen hinzu, darunter Kohle, Quarz, Pilze und Dynamit. Die Programme steuern nun auch Grabungsarbeiten und Wege durch den Untergrund. Zu den beschriebenen Aufgaben gehören das Freilegen antiker Ruinen ohne Beschädigungen, das Sortieren von Pilzen und eine an Minesweeper angelehnte Herausforderung, bei der die Drohne unversehrt bleiben soll.

Auf dem PC wird The Miner Was Replaced als gesonderte Erweiterung geführt und setzt dort das Grundspiel voraus. Für die Mobilfassung bestätigen sowohl die Entwicklerseite als auch die Store-Beschreibungen ausdrücklich, dass dieser Inhalt enthalten ist. Wer den Umfang der verschiedenen Ausgaben vergleicht, sollte deshalb Grundspiel und Erweiterung gemeinsam betrachten. Der Mobilstart und der angekündigte Veröffentlichungstag des PC-DLC fallen auf denselben Termin; daraus folgt keine gemeinsame Kauflizenz.

Kostenloser Einstieg, einmalige Freischaltung

Die mobile Ausgabe kann zunächst kostenlos ausprobiert werden. Danach ist ein einmaliger Kauf nötig, um das vollständige Spiel weiterzuspielen. Im deutschen App Store kostet diese Freischaltung zum Prüfzeitpunkt 9,99 Euro. Die Store-Beschreibungen schließen Werbung und Abonnements aus. Ein verbindlicher Umfang oder eine feste Dauer des kostenlosen Abschnitts wird dort nicht genannt.

Damit unterscheidet sich das Modell von einem unmittelbar kostenpflichtigen Download wie beim Mobilport von Sifu: Der Einstieg erfolgt hier vor dem Kauf der Vollversion. Google Play bestätigt ebenfalls das Prinzip aus Testphase und einmaliger Freischaltung. Ein öffentlich ausgewiesener deutscher Android-Preis ließ sich jedoch nicht verlässlich ablesen; die 9,99 Euro beziehen sich deshalb ausdrücklich auf Apples deutschen Store.

Apple nennt iOS 15 und iPadOS 15 als Mindestversion

Apple nennt iOS 15.0 beziehungsweise iPadOS 15.0 als Mindestvoraussetzung und führt Deutsch unter insgesamt 14 unterstützten Sprachen. Die Angabe beschreibt die erforderliche Betriebssystemversion und liefert keine Leistungsmessung für jedes unterstützte Gerät. Eine allgemein gültige Android-Mindestversion war auf der geprüften öffentlichen Google-Play-Seite nicht ausgewiesen. Dort bleibt die Kompatibilitätsanzeige auf dem jeweiligen Gerät maßgeblich.

Die entscheidende Anpassung der Mobilfassung betrifft damit das Schreiben und Überarbeiten der Programme. Automatische Zeichenpaare, Wischgesten und externe Eingabegeräte schaffen dafür mehrere Zugänge. Ob längere Skripte auf einem bestimmten Smartphone übersichtlich bleiben und wie flüssig große Farmen mit mehreren Drohnen laufen, lässt sich aus den veröffentlichten Funktionsbeschreibungen allein nicht ableiten.

Stand der Recherche: 2. November 2026, 11:28 Uhr MEZ. Die Entwicklerseite meldet die mobile Veröffentlichung; Preis und Systemanforderungen für Apple-Geräte beziehen sich auf den deutschen App Store.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beruht auf den veröffentlichten Entwicklerangaben und den offiziellen Store-Einträgen. GadgetChecks hat die Mobilfassung nicht selbst gespielt und weder Touch-Bedienung noch Leistung, externe Eingabegeräte oder die enthaltene Erweiterung praktisch geprüft.

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