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iPhone Duo im Test: Geteilte Urteile, Perplexity jetzt lokal auf dem Mac




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8 Min. Lesezeit

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Beim iPhone Duo im Test steht nun die Alltagstauglichkeit im Mittelpunkt. Die ersten unabhängigen Berichte zeigen, wie unterschiedlich Apples neues Faltformat bewertet wird. Während der heutige Apple Daily die Erwartungen an OLED, Touch und die nächsten Macs und iPads einordnet, liefern die Erfahrungen mit dem Duo bereits konkrete Antworten – und neue Fragen zur Bedienung.

Auf dem Mac geht Perplexity unterdessen einen Schritt weiter und lässt seinen Computer-Agenten vollständig lokal arbeiten. Dazu kommen offizielle Hinweise zum iPhone-Kauf in Japan und Südkorea, Apples Ausstellung „Designers of Tomorrow“ und ein genauerer Blick auf die Reparierbarkeit der aktuellen Apple Watches.

iPhone Duo im Test: Das große Display überzeugt nicht alle gleichermaßen

Zwei Tage vor dem Verkaufsstart am 23. Oktober liegen die ersten ausführlichen Tests des iPhone Duo vor. Dabei entsteht ein differenzierteres Bild als nach den kurzen Vorführungen im September. Chance Miller beschreibt bei 9to5Mac, wie selbstverständlich er den großen Innenbildschirm nach einer Woche verwendet: zum Lesen, Schreiben und für zwei Anwendungen nebeneinander. Selbst das kleine Außendisplay erweist sich für ihn bei Nachrichten und kurzen Notizen als brauchbarer als erwartet.

The Verge kommt zu einem kritischeren Urteil. Nilay Patel und Allison Johnson loben die matte Innenanzeige, empfinden das Außendisplay aber als beengt, sobald die Tastatur erscheint. Hinzu kommen uneinheitlich angepasste Apps und eine teilweise schwer zu entdeckende Multitasking-Bedienung. Ihr Test zeigt damit vor allem, wie stark der Nutzen des neuen Formats vom jeweiligen Programm und von eingeübten Handgriffen abhängt.

Auch Miller sieht Grenzen. Ihm fehlen die Telekamera und Face ID; außerdem schöpfen manche Apps und Webseiten die zusätzliche Fläche noch nicht sinnvoll aus. Die Unterschiede zwischen den Tests lassen sich deshalb nicht auf Begeisterung oder Ablehnung reduzieren. Wer überwiegend liest und schreibt, bewertet denselben Bildschirm anders als jemand, der häufig einhändig unterwegs arbeitet oder besonders hohe Ansprüche an die Kamera stellt.

Zum Auftakt gehört außerdem das frühe Unboxing von Kingmi Mobile, dessen Videotitel eine Night-Sky-Ausführung mit einem Terabyte Speicher nennt. Solche Auspackaufnahmen können einen ersten Eindruck ergänzen, ersetzen aber keine Prüfung von Laufzeit, Temperaturverhalten oder längerfristigem Verschleiß. Für die Kaufentscheidung sind die heute veröffentlichten Nutzungserfahrungen wesentlich aussagekräftiger. Ob das faltbare iPhone den eigenen Alltag verbessert, sollte sich an den tatsächlich verwendeten Apps entscheiden.

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Perplexity Computer erledigt Aufgaben vollständig auf dem Mac

Perplexity bietet seinen Computer-Agenten jetzt mit vollständig lokaler Verarbeitung auf unterstützten Macs mit Apple-Chip an. Laut Unternehmen laufen dabei KI-Modell, Aufgabenplanung und Ausführung auf dem Gerät. Mit erteilten Berechtigungen kann Computer Dateien und Anwendungen wie Notizen, Mail und Numbers einbeziehen.

Zum Start stehen Qwen 3.6 und PPLX Pro zur Wahl, eine nachtrainierte Qwen-Variante. Der Modus ist für Pro-, Max- und Enterprise-Abonnenten verfügbar. Perplexity empfiehlt 36 Gigabyte Arbeitsspeicher oder mehr.

Anders als beim weiterhin angebotenen Hybrid Compute beginnt die Aufgabe hier auf dem Mac. Nutzer können zusätzliche Cloud-Nutzung erlauben, etwa für aktuelle Webinformationen oder verbundene Dienste. Vollständig lokal funktioniert damit der dafür geeignete Arbeitsablauf; eine allgemeine Offline-Zusage für sämtliche Funktionen ist das nicht.

Für vertrauliche Unterlagen kann diese Wahlmöglichkeit nützlich sein. Vor dem Einsatz lohnt sich aber eine konkrete Probe mit einer überschaubaren Aufgabe: Wird der Inhalt richtig verstanden, bleiben wichtige Einschränkungen erhalten und lässt sich das Ergebnis nachvollziehen? Der Speicherbedarf allein beantwortet keine dieser Fragen. Auch ein lokal laufendes Modell kann sich verrechnen oder Angaben falsch zusammenfassen. Seine Ergebnisse brauchen deshalb dieselbe Aufmerksamkeit wie die einer Cloud-KI. Perplexitys Aussagen zum Schutz persönlicher Daten sind außerdem Herstellerangaben und kein unabhängiger Sicherheitsnachweis.

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Apple verlangt in Japan und Südkorea eine Reservierung

Für Japan und Südkorea ist die Frage nach einem spontanen Store-Kauf inzwischen offiziell beantwortet. Apple weist auf seinen regionalen iPhone-Seiten darauf hin, dass das iPhone Duo und das iPhone 18 Pro Max vorerst nicht ohne vorherige Bestellung beziehungsweise Reservierung im Laden gekauft werden können. Die Hinweise betreffen ausdrücklich beide Modelle, nicht allein Apples erstes faltbares iPhone.

Damit liegt für diese Märkte eine andere Beleglage vor als bei anonym überlieferten Warnungen einzelner Store-Beschäftigter. Die bisherige Einordnung zum schwierigen Duo-Verkaufsstart behandelte vor allem begrenzte Verfügbarkeit und die Unsicherheit über freie Verkäufe. Die regionalen Apple-Hinweise machen nun eine konkrete Einschränkung öffentlich überprüfbar.

Für Reisende ist die praktische Konsequenz klar: Ein Besuch im Apple Store ersetzt dort keine bestätigte Bestellung mit passender Abholoption. Selbst wenn Vorführgeräte ausgestellt werden, lässt sich daraus kein verkäuflicher Bestand ableiten. Auch ein allgemein angekündigter Verkaufsstart sagt noch nichts darüber aus, welche Konfiguration an welchem Standort tatsächlich reserviert werden kann.

Aus den beiden Länderhinweisen folgt allerdings keine weltweite Regel. Insbesondere lässt sich damit kein genereller Ausschluss spontaner Käufe in deutschen Apple Stores belegen. Wer hierzulande ein Gerät kaufen möchte, braucht weiterhin eine konkrete Auskunft zur örtlichen Verfügbarkeit. Einen verbindlichen Endtermin der Einschränkung nennt Apple auf den geprüften japanischen und südkoreanischen Übersichtsseiten nicht. Ebenso wenig belegen die Hinweise bestimmte Verkaufszahlen oder den Grund für die Beschränkung.

Quellen

Designers of Tomorrow verbindet digitale Entwürfe mit Handwerk

Apple stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung die zweite Ausgabe von „Designers of Tomorrow“ vor. Die gemeinsam mit Design Miami organisierte und von Rodman Primack kuratierte Ausstellung im Pariser Hôtel de Maisons widmet sich dem Thema Präsenz. Vertreten sind Salem S. Charabi, Isabel Rower, Yoonjeong Lee und das Studio Parafernalia.

Die Arbeiten zeigen unterschiedliche Wege vom Entwurf zum Gegenstand. Charabi verbindet bei einer Leuchte Papier und Palmblattstrukturen mit einem steinernen Sockel. Rower beschäftigt sich mit vertrauten Möbelformen und ungewöhnlichen Oberflächen. Lee arbeitet mit geschichteten Materialien, Parafernalia mit einem Objekt, das sich in eine kleine gemeinsame Sitz- und Tischsituation verwandeln lässt.

Apple beschreibt dazu, wie die Beteiligten digitale Werkzeuge für Skizzen, Modelle, Dokumentation und Zusammenarbeit einsetzen. Das ist ein Herstellerporträt kreativer Arbeitsweisen und keine unabhängige Bewertung einzelner Geräte. Interessant bleibt der Wechsel zwischen Bildschirm und Material: Ein digitaler Entwurf muss sich am Ende in Proportionen, Oberflächen und einer benutzbaren Konstruktion bewähren.

Für eigene Projekte steckt darin ein nachvollziehbarer Gedanke. Gute Gestaltung beginnt nicht zwangsläufig mit einer neuen App oder leistungsfähigeren Hardware. Ebenso wichtig sind das Beobachten gewöhnlicher Gegenstände, das Ausprobieren von Materialien und der Austausch über unfertige Ideen. Digitale Werkzeuge können diese Schritte erleichtern, nehmen die gestalterischen Entscheidungen aber nicht ab. Der Wert einer Skizze zeigt sich auch daran, welche brauchbare Frage sie für den nächsten Versuch eröffnet.

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Apple Watch Series 12 und Ultra 4 bleiben schwer zu reparieren

Der am 6. Oktober veröffentlichte iFixit-Teardown von Apple Watch Series 12 und Ultra 4 zeigt kleine Fortschritte, aber weiterhin erhebliche Hürden. Beide Modelle erhalten vier von zehn Punkten für Reparierbarkeit. Bei der Series 12 verbessert eine herausziehbare Klebelasche das Lösen des Akkus. Auch die Verbindung zum Display wurde vereinfacht.

Der Zugang bleibt allerdings aufwendig. Um den Akku zu erreichen, muss zunächst der verklebte Bildschirm geöffnet werden. Dabei liegen empfindliche Leitungen im Arbeitsbereich. Bei der Series 12 kommt eine weitere Abhängigkeit hinzu: Für den Austausch des Displays muss nach iFixits Untersuchung auch der Akku ausgebaut werden. Die Ultra 4 bleibt bei der Reparierbarkeit weitgehend auf dem Stand ihrer Vorgänger.

Für Besitzer ist das vor allem langfristig relevant. Ein Akku verliert mit der Nutzung an Kapazität, während Gehäuse, Sensoren und Rechenleistung noch ausreichen können. Je schwieriger der Zugang zum Energiespeicher ist, desto stärker hängen die weiteren Nutzungsjahre von verfügbaren Servicewegen und deren Kosten ab. Eine kleine Verbesserung im Inneren hilft deshalb nur begrenzt, solange das Öffnen des Geräts die größte Hürde bleibt.

Der Unterschied zum zuletzt erweiterten Ersatzteilangebot für aktuelle iPhones und Macs fällt deutlich aus. Bei der Watch kritisiert iFixit in seiner Untersuchung fehlende Originalteile, Werkzeuge und Anleitungen für unabhängige Reparaturen. Die Bewertung betrifft damit sowohl die Konstruktion als auch den praktischen Zugang zur Reparatur. Ein guter Akkutausch braucht beides.

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Apple Kompakt

Wie gut Technik funktioniert, zeigt sich an vielen kleinen Übergängen: zwischen zwei Bildschirmgrößen, zwischen lokalen Dateien und einem KI-Dienst oder zwischen einem gealterten Akku und einer noch brauchbaren Uhr. Neue Möglichkeiten gewinnen ihren Wert erst dann, wenn sie verständlich zugänglich sind und auch nach dem ersten Ausprobieren überzeugen.

Dabei helfen konkrete Erfahrungen und klar benannte Bedingungen mehr als ein pauschales Qualitätsversprechen. Ein begeisterter Test kann für eine andere Nutzungssituation gelten als die eigene; eine lokale KI braucht weiterhin Kontrolle; ein Verkaufstermin ersetzt keine Reservierung. Weitere Entwicklungen abseits der großen Tagesanalyse findest du in unserer Serie Apple Kompakt.

Stand der Recherche: 21. Oktober 2026. Der Verkaufsstart des iPhone Duo ist für den 23. Oktober angekündigt. Der Watch-Teardown stammt vom 6. Oktober; die Designausstellung und der lokale Perplexity-Modus werden in Veröffentlichungen vom 20. Oktober vorgestellt.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: gadgetChecks hat das iPhone Duo, den lokalen Perplexity-Modus und die beschriebenen Reparaturen für diesen Beitrag nicht selbst getestet. Die Testergebnisse und die Zerlegung stammen von den jeweils verlinkten Autoren. Das Unboxing ergänzt diese Berichte, erlaubt aber keine Aussage zur Langzeithaltbarkeit. Die Datenschutzangaben stammen von Perplexity. Apples Ausstellungsporträt beschreibt die Arbeitsweisen aus Sicht des veranstaltenden Unternehmens.

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