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iPhone-Duo-Reparaturkosten reichen bis 1.719 Euro – HomeView kommt ohne Netzteil




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Die iPhone-Duo-Reparaturkosten zeigen kurz vor dem Verkaufsstart, wie teuer Apples erstes faltbares Smartphone nach einem Defekt werden kann. Während sich die austauschbare Deckschicht des Innenbildschirms vergleichsweise günstig erneuern lässt, verlangt Apple in den USA für einen Akkutausch 229 Dollar und für bestimmte umfangreiche Schäden bis zu 1.499 Dollar. Beim HomeView wird unterdessen sichtbar, dass der identische Grundpreis der beiden Ausführungen nicht denselben Lieferumfang bedeutet.

Auch abseits der Hardware werden wichtige Details erst in kleineren Veröffentlichungen erkennbar. OpenAI erhebt im laufenden Geschäftsgeheimnisverfahren erstmals eigene Vorwürfe gegen Apple, während die Einladungen-App von Apple eine praktische Lücke in der Gästeliste schließt.

iPhone-Duo-Reparaturkosten machen AppleCare zur Rechenfrage

Apple hat seine deutschen Servicepreise für das iPhone Duo veröffentlicht. Ohne AppleCare+ kostet der Austausch der Nano-Textur-Deckschicht über dem faltbaren Innenbildschirm 55 Euro. Dieser Betrag betrifft ausdrücklich nur die ablösbare Schutzschicht und nicht das darunterliegende OLED-Panel. Muss der eigentliche Innenbildschirm ersetzt werden, steigt die Schätzung auf 1.149 Euro.

Auch andere Reparaturen liegen deutlich über den bekannten Preisen vieler klassischer Smartphones. Für das Rückglas nennt Apple 219 Euro, für den Akku oder die rückwärtige Kamera jeweils 269 Euro und für das äußere Display 489 Euro. Sind Außendisplay und Rückglas gemeinsam beschädigt, werden 629 Euro veranschlagt. Unter „Sonstiger Schaden“ kann die Schätzung bis auf 1.719 Euro steigen. Apple weist darauf hin, dass das Gerät zunächst untersucht werden muss und sich der endgültige Betrag unterscheiden kann.

Mit AppleCare+ fällt die Rechnung niedriger aus. Der Austausch der Deckschicht kostet dann 19 Euro. Für Schäden am Außendisplay oder Rückglas werden jeweils 29 Euro fällig, während beim Innenbildschirm sowie bei sonstigen Unfallschäden eine Selbstbeteiligung von jeweils 99 Euro anfällt. Ein Akkutausch ist ohne zusätzliche Servicegebühr vorgesehen, wenn die Kapazität unter 80 Prozent sinkt. Daraus folgt dennoch keine automatische Empfehlung für den Schutzvertrag: Entscheidend sind Laufzeit, Vertragskosten, eigenes Schadensrisiko und die Frage, wie lange das Gerät genutzt werden soll.

Die offizielle Vorstellung des iPhone Duo hat bereits gezeigt, dass Apple das flexible Display mit einer austauschbaren Deckschicht konstruiert. Die deutschen Servicepreise machen den praktischen Unterschied zwischen einer oberflächlichen Beschädigung und einem Defekt des eigentlichen Panels sichtbar. Sämtliche Beträge sind Kostenschätzungen für Reparaturen durch Apple. Nach der Untersuchung des Geräts kann der endgültige Preis abweichen; autorisierte Apple Service Provider dürfen zudem eigene Servicegebühren festlegen.

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OpenAI prüft mögliche Gegenansprüche gegen Apple

Der Rechtsstreit zwischen Apple und OpenAI könnte sich in beide Richtungen entwickeln. In einem neuen Schriftsatz erklärt OpenAI, ein ehemaliger Beschäftigter habe vor seinem Wechsel zurück zu Apple mehr als 100 vertrauliche Dateien an persönliche Konten gesendet. Der nicht namentlich genannte Mitarbeiter war zuvor von Apple zu OpenAI gewechselt, arbeitete dort sechs Monate und kehrte anschließend zu Apple zurück.

Nach Darstellung von OpenAI enthielten die Dateien detaillierte Bilder mindestens eines unangekündigten Geräts sowie Informationen zu Entwicklung, Fertigung, Lieferanten, Oberflächen und der Versiegelung von Hardwarekomponenten. Einige Dateien sollen am 2. Juni 2026, dem letzten Arbeitstag des Beschäftigten, übertragen worden sein. Außerdem behauptet OpenAI, die betreffende Person habe Apples Führungskräften Monate zuvor eine Präsentation über die Produktpläne des Unternehmens gezeigt.

Dabei handelt es sich bislang um Vorwürfe einer Prozesspartei. OpenAI hat noch keine Gegenklage eingereicht, sondern möchte den Sachverhalt untersuchen und gegebenenfalls Gegenansprüche geltend machen. Apple erklärte gegenüber Reuters, nach einer internen Prüfung keine Hinweise auf vertrauliche OpenAI-Informationen gefunden zu haben. Das Unternehmen verwies außerdem auf eigene Verfahren, die verhindern sollen, dass neue Beschäftigte Unterlagen früherer Arbeitgeber verwenden.

Die Entwicklung verändert den bisherigen Konflikt dennoch. Die frühere GadgetChecks-Analyse zum Verfahrenbehandelte vor allem Apples Behauptung, OpenAI habe von entwendetem Hardwarewissen profitiert. Nun steht erstmals die spiegelbildliche Frage im Raum, ob vertrauliche OpenAI-Unterlagen zu Apple gelangt sein könnten. Beweisen muss das keine der bisher veröffentlichten Eingaben. Es erweitert jedoch die mögliche Beweisaufnahme und erhöht für beide Unternehmen das Risiko, interne Entwicklungsabläufe offenlegen zu müssen.

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HomeView zur Wandmontage enthält weder Halterung noch Netzteil

Apples Wandversion des HomeView wird ohne Halterung, USB-C-Kabel und Netzteil ausgeliefert. Im Karton liegen nach den technischen Angaben lediglich das Gerät und die Dokumentation. Käufer benötigen daher nicht nur eine separat angebotene Wandhalterung, sondern auch eine dazu passende Stromversorgung.

Für eine Versorgung über USB-C verlangt Apple ein Netzteil mit mindestens 20 Watt, das 9 Volt bei 2,22 Ampere oder mehr bereitstellt. Je nach Halterung kann HomeView alternativ fest mit der Stromleitung verbunden werden. Reicht die Leistung nicht aus, zeigt das Display eine Warnung zum nicht unterstützten Netzteil. Apple empfiehlt in diesem Fall, das Gerät aus der Halterung zu nehmen und mit einem geeigneten Kabel sowie Netzteil direkt zu testen.

Beim Tischmodell ist der Lieferumfang vollständiger. Apple legt ein USB-C-Kabel und ein Netzteil mit 30 Watt bei. Das Netzteil muss 15 Volt bei mindestens 2 Ampere liefern. Die unterschiedlichen Anforderungen zeigen, dass sich vorhandene Ladegeräte nicht allein anhand ihrer maximalen Wattzahl beurteilen lassen; auch das unterstützte Spannungsprofil muss passen.

Die bereits veröffentlichte Einordnung zu den Zusatzkosten der HomeView-Wandmontage bleibt damit gültig, erhält aber eine wichtige Ergänzung. Selbst die günstigste USB-C-Halterung enthält nach Apples Angaben kein Netzteil. Für Deutschland bleibt die Rechnung vorerst theoretisch, weil Apple den HomeView zum angekündigten Verkaufsstart nicht in der Europäischen Union anbietet.

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Apple Invites verwaltet auch mündliche Zusagen

Apple Invites erhält mit Version 1.12.1 zwei kleinere, aber praktische Verbesserungen. Gastgeber können Personen nun leichter manuell zu einer Veranstaltung hinzufügen und unmittelbar vermerken, ob sie zugesagt oder abgesagt haben. Damit muss nicht mehr jede Rückmeldung über den persönlichen Einladungslink erfolgen.

Das ist vor allem bei gemischten Gästelisten hilfreich. Bestätigt jemand telefonisch, persönlich oder in einem anderen Chat, kann der Gastgeber den Status selbst nachtragen. Die Übersicht bildet dadurch eher die tatsächliche Teilnehmerzahl ab und wird weniger davon abhängig, ob alle Eingeladenen die App oder den Webzugang verwenden.

Die zweite Neuerung betrifft das Countdown-Widget. Dieses unterstützt nun die besonders große Darstellung auf dem Home-Bildschirm. Funktional verändert sich der Countdown dadurch nicht, er erhält jedoch mehr Platz und lässt sich stärker als sichtbare Erinnerung an eine bevorstehende Veranstaltung einsetzen.

Version 1.12.1 ist damit kein grundlegender Umbau der App. Das Update verbessert vor allem die Verwaltung nach dem Versand einer Einladung. Gerade bei größeren Feiern ist das bedeutsamer als eine weitere Gestaltungsvorlage: Eine Einladungs-App wird erst dann zuverlässig, wenn sie auch Rückmeldungen außerhalb ihres eigenen Systems berücksichtigen kann.

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Apple Kompakt

Die neuen Einzelheiten zeigen, dass der beworbene Gerätepreis oder die sichtbare App-Oberfläche nur einen Teil des tatsächlichen Produkts beschreiben. Beim iPhone Duo entscheiden Reparaturwege und Schutzverträge über das langfristige Kostenrisiko. Beim HomeView beginnt die vollständige Installation erst mit separat ausgewähltem Zubehör. Apple Invites muss wiederum Rückmeldungen berücksichtigen, die außerhalb der App erfolgen.

Der Konflikt mit OpenAI führt dieselbe Frage auf Unternehmensebene fort: Entscheidend ist nicht nur, welche Produkte öffentlich vorgestellt werden, sondern auch, wie ihre Entwicklung geschützt und dokumentiert wird. Weitere Entwicklungen abseits der großen Tagesanalyse findest du in unserer Serie Apple Kompakt.

Stand der Recherche: 16. Oktober 2026. Die genannten Reparaturpreise beziehen sich auf Apples US-Serviceangebot. OpenAI hat mögliche Gegenansprüche angekündigt, aber noch keine Gegenklage eingereicht. Apple bestreitet, vertrauliche OpenAI-Unterlagen gefunden zu haben.

Transparenzhinweis: GadgetChecks hat das iPhone Duo, Apple HomeView und die neue Version von Apple Invites nicht selbst getestet. Reparaturpreise, technische Anforderungen und App-Funktionen beruhen auf offiziellen Apple-Angaben. Die Darstellung des Rechtsstreits trennt die Vorwürfe OpenAIs ausdrücklich von Apples Stellungnahme; eine gerichtliche Entscheidung über diese Behauptungen liegt nicht vor.

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