Apple Daily: iOS 26.4 mit 10 neuen Features, neues iPad geplant und Updates für Apple TV & HomePod
Mit iOS 26.4 liefert Apple kein umfassendes Siri-Update, dennoch bringt die Version eine Reihe alltagstauglicher Neuerungen sowie einzelne kreative Funktionen rund um künstliche Intelligenz und Personalisierung. Im Zentrum der kleineren KI-Erweiterungen steht eine neue Funktion in Apple Music: Der sogenannte Playlist Playground ermöglicht die Erstellung von Playlists auf Basis frei formulierter Texteingaben. Dabei lassen sich Stimmungen, Aktivitäten oder auch bewusst ungewöhnliche Beschreibungen nutzen, die anschließend algorithmisch in passende Musikauswahlen übersetzt werden.
Ebenfalls neu ist ein Widget für Ambient Music, das den schnelleren Zugriff auf Hintergrundklänge erlaubt. Zur Auswahl stehen kuratierte Kategorien wie Schlaf, Entspannung, Produktivität und Wohlbefinden. Ergänzt wird das Update durch acht zusätzliche Emojis, darunter Motive wie eine Posaune, eine Schatztruhe, ein Orca, ein Erdrutsch sowie eine Balletttänzerin. Im Bereich Bedienung und Darstellung führt Apple eine Option zur Reduzierung heller Effekte ein, mit der visuelle Spitzen beim Interagieren mit der Benutzeroberfläche abgeschwächt werden. In Kombination mit der erweiterten Einstellung zur Bewegungsreduktion lassen sich auch die Liquid-Glass-Animationen stärker einschränken. Darüber hinaus behebt das Update einen bekannten Tastaturfehler aus iOS 26, der insbesondere bei schnellem Tippen zu vermehrten Eingabefehlern führte.
Auch bei der Familienfreigabe gibt es Änderungen: Erwachsene Mitglieder sind nicht länger an eine gemeinsame Zahlungsmethode gebunden und können nun individuelle Kredit- oder Debitkarten hinterlegen. Für die Nutzung im Auto wurde zudem die Grundlage für KI-gestützte Drittanbieter-Apps in CarPlay geschaffen. Anbieter wie OpenAI, Anthropic und Google müssen ihre Anwendungen zwar noch anpassen, die technische Basis ist jedoch bereits integriert. Die Podcasts-App erhält Unterstützung für Videoepisoden inklusive HLS-Streaming, Offline-Downloads und flexiblem Wechsel zwischen Audio- und Videowiedergabe. In der Health-App wird nun zusätzlich die durchschnittliche Schlafenszeit der vergangenen zwei Wochen erfasst, um Zusammenhänge zwischen Schlafdauer und -qualität besser nachvollziehbar zu machen.
Sicherheitsseitig wird der Schutz bei gestohlenen Geräten standardmäßig aktiviert. Kritische Funktionen wie das Einsehen von Passwörtern oder Änderungen am System erfordern eine biometrische Authentifizierung, während besonders sensible Anpassungen – etwa am Apple-ID-Passwort – mit einer zeitlichen Verzögerung versehen sind. Ergänzend umfasst das Update weitere Detailverbesserungen, darunter eine Offline-Songerkennung im Kontrollzentrum, lokale Konzertempfehlungen, großflächige Albumdarstellungen in Apple Music, vereinfachte Untertitel-Einstellungen sowie die Integration von Apple Creator Studio in Freeform. Die Release-Candidate-Version steht bereits für Entwickler und öffentliche Beta-Tester bereit. Die allgemeine Veröffentlichung wird aktuell für den 23. oder 24. März erwartet.
iPad 12 mit A18-Chip für Apple Intelligence kommt „noch dieses Jahr“
Im Laufe dieses Monats hat Apple zahlreiche Produkte und Zubehörartikel überarbeitet, doch ein Einsteiger-iPad der zwölften Generation mit Unterstützung für Apple Intelligence lässt weiterhin auf sich warten. Nach Angaben von Mark Gurman soll sich ein entsprechendes Modell mit A18-Chip bereits in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befinden und noch im Laufe des Jahres erscheinen. Demgegenüber berichtete Macworld zuvor, dass stattdessen ein A19-Chip zum Einsatz kommen könnte.
Größere Veränderungen abseits der Prozessorfrage zeichnen sich bislang nicht ab, weshalb davon ausgegangen wird, dass das kommende Gerät gestalterisch weitgehend dem aktuellen Modell entsprechen wird. Funktionen rund um Apple Intelligence sind bereits in anderen aktuellen iPad-Varianten integriert, darunter iPad mini, iPad Air und iPad Pro. Zuletzt hatte Apple im März 2025 das iPad 11 mit A16-Chip vorgestellt, das in Deutschland zu einem Einstiegspreis von 379,00 Euro angeboten wird.
Apple TV und HomePod mini 2026: Geräte laut Bericht startbereit
In seinem „Power On“-Newsletter berichtet Mark Gurman, dass überarbeitete Versionen von Apple TV und HomePod mini intern bereits seit dem vergangenen Jahr als fertig gelten. Eine Veröffentlichung sei jedoch bewusst zurückgestellt worden, da Apple die Einführung an die nächste Generation personalisierter Siri-Funktionen sowie weitere Apple-Intelligence-Erweiterungen koppeln will, die erst im Laufe dieses Jahres erwartet werden. Parallel dazu sollen die Lagerbestände von Apple TV, HomePod mini und auch dem großen HomePod in den weltweiten Retail-Stores zunehmend knapp werden. Ob daraus tatsächlich Rückschlüsse auf eine bevorstehende Markteinführung gezogen werden können, bleibt offen, da die überarbeitete Siri bislang noch nicht offiziell vorgestellt wurde.
Frühere Einschätzungen von Gurman zufolge plant Apple die Einführung der personalisierten Siri entweder mit iOS 26.5 oder erst mit iOS 27. Eine erste Entwickler-Beta von iOS 26.5 könnte bereits Ende März oder Anfang April bereitstehen, wodurch einzelne Funktionen zeitnah verfügbar werden könnten. Ebenso möglich ist jedoch eine vollständige Verschiebung bis zur Vorstellung von iOS 27 im Juni. Sollten die neuen Geräte weiterhin eng an diese Software-Neuerungen gebunden sein, gilt ein Veröffentlichungsfenster zwischen Ende März und Ende September als wahrscheinlich. Technisch deuten Gerüchte darauf hin, dass das kommende Apple TV mit dem A17-Pro-Chip ausgestattet wird – dem ältesten Prozessor, der Apple Intelligence unterstützt. Ergänzend werden ein neuer N1-Chip für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread erwartet.
Für den HomePod mini wird ein S9-Chip aus der Apple Watch oder eine neuere Variante gehandelt. Ob diese Plattform ausreichend Leistung für die weiterentwickelte Siri mit Apple Intelligence bietet, ist bislang unklar. Weitere kolportierte Neuerungen umfassen eine verbesserte Audioqualität, einen aktualisierten Ultra-Wideband-Chip, ebenfalls den N1-Chip sowie eine zusätzliche Farboption in Rot. Ein Update gilt für beide Produktlinien als überfällig: Das aktuelle Apple TV 4K wurde im Oktober 2022 vorgestellt, der HomePod mini stammt noch aus dem Oktober 2020.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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