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Xbox Remote Play in 1440p: Microsoft testet schärferes Streaming und neue Konsolenfunktionen




Redaktion









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5 Min. Lesezeit

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Xbox Remote Play in 1440p ist jetzt Teil eines begrenzten Insider-Tests auf Xbox Series X|S. Microsoft hat die höhere Auflösung und gesteigerte Videobitraten am 9. September zusammen mit mehreren weiteren Konsolenfunktionen angekündigt. Je nach Testgruppe kommen wählbare Startanimationen, eine Suche in großen Spiele- und Erfolgslisten, weiterlaufende Downloads während des Cloud-Spielens sowie die neue Geräuschunterdrückung Voice Clarity hinzu.

Die Änderungen sind noch kein reguläres Systemupdate für alle Besitzer einer Xbox. Besonders die höhere Remote-Play-Qualität bleibt zunächst den Insider-Ringen Alpha Skip-Ahead und Alpha vorbehalten. Microsoft nennt in der Ankündigung der neuen Xbox-Insider-Funktionen keinen Termin für eine allgemeine Freigabe. Funktionen aus einem Vorabprogramm können sich bis dahin noch verändern, später erscheinen oder im Test verbleiben.

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Xbox Remote Play in 1440p bleibt auf zwei Insider-Ringe begrenzt

Remote Play überträgt ein Spiel von der eigenen Xbox an ein anderes unterstütztes Gerät. Im neuen Test kann dieser Videostream auf Xbox Series X|S bis zu 1440p erreichen; zusätzlich hebt Microsoft die Videobitrate an. Eine höhere Auflösung stellt mehr Bildpunkte bereit, während eine höhere Bitrate mehr Daten für jedes übertragene Bild erlaubt. Beides kann feine Details und Bewegungen klarer erscheinen lassen, garantiert für sich genommen aber noch keine störungsfreie Übertragung.

Welche Qualität tatsächlich ankommt, hängt laut Microsoft vom Empfangsgerät und von der Netzwerkverbindung ab. Steht die Streaming-Qualität auf „Automatisch“, wählt Remote Play die höchste verfügbare Kombination aus Auflösung und Bitrate. Auf manchen Geräten lassen sich die Einstellungen für Remote Play und Xbox Cloud Gaming während des Tests noch nicht getrennt festlegen. Außerdem muss die Bildausgabe der Konsole unter „TV- und Anzeigeoptionen“ auf 1440p oder 4K UHD eingestellt sein, damit die neue Stufe genutzt werden kann.

Die deutsche Informationsseite zu Xbox Remote Play nennt als Grundlage eine Xbox mit aktivierten Remotefunktionen, ein Microsoft-Konto mit Xbox-Profil, ein kompatibles Empfangsgerät und eine Internetverbindung. Empfohlen werden dort ein 5-Gigahertz-WLAN oder eine mobile Verbindung mit mindestens 10 Megabit pro Sekunde im Download. Diese Mindestangabe belegt allerdings nicht, dass jede solche Verbindung dauerhaft für 1440p und die erhöhte Bitrate ausreicht. Ebenso gilt die jetzt bestätigte Qualitätsstufe ausdrücklich nur für Series X|S im genannten Insider-Test, auch wenn reguläres Remote Play ebenfalls mit Xbox One angeboten wird.

Remote Play ist nicht Xbox Cloud Gaming

Bei Remote Play berechnet die eigene Konsole das Spiel und sendet das Bild an PC, Smartphone, Tablet, Fernseher oder ein anderes unterstütztes Gerät. Xbox Cloud Gaming führt ein unterstütztes Spiel dagegen in einem Microsoft-Rechenzentrum aus. Diese Trennung ist gerade mit Blick auf die bereits angekündigten monatlichen Zeitlimits für Xbox Cloud Gaming wichtig: Microsoft beschreibt Remote Play weiterhin als Funktion ohne zusätzliches Streaming-Abonnement. Für bestimmte Spiele und den Online-Mehrspielermodus kann dennoch eine Game-Pass-Mitgliedschaft erforderlich sein.

Die 1440p-Vorschau ersetzt daher keine Cloud-Stufe und erweitert auch nicht automatisch den Katalog streambarer Spiele. Sie verbessert den Übertragungsweg von einer vorhandenen Series X oder Series S. Wer unterwegs auf die eigene installierte Bibliothek zugreift, benötigt dafür weiterhin die eingeschaltete oder entsprechend im Bereitschaftsmodus konfigurierte Konsole sowie eine ausreichend stabile Verbindung an beiden Enden.

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Downloads dürfen während des Cloud-Spielens weiterlaufen

Eine zweite Streaming-Änderung betrifft den Wechsel zwischen Installation und Spiel. Insider konnten seit Juni bereits ein Spiel aus der Cloud starten, während es auf der Konsole installiert oder aktualisiert wurde. Nun sollen Downloads im Hintergrund weiterlaufen, solange die Netzwerkbedingungen dies zulassen. Dadurch sollen sich Wartezeiten verkürzen, wobei Microsoft den größten Nutzen auf Xbox Series X|S erwartet.

Die Option liegt unter den Streaming-Einstellungen für Cloud Gaming und kann abgeschaltet werden. Wie viel Bandbreite der Download und der Videostream jeweils erhalten, beziffert Microsoft nicht. Wer eine knappe oder schwankende Internetverbindung nutzt, muss daher damit rechnen, dass die Konsole die Übertragungsqualität oder das Tempo weiterhin an die verfügbare Kapazität anpasst.

Startanimationen, Profilsuche und Abzeichen werden anpassbar

Auch die Bedienoberfläche erhält mehrere kleinere Änderungen. Insider können in den Systemeinstellungen zwischen Startanimationen verschiedener Xbox-Generationen wählen und weiterhin festlegen, ob die Animation mit Ton abgespielt wird. Im Profil lassen sich bis zu fünf verdiente Abzeichen besonders hervorheben; einzelne Abzeichen können vor anderen Spielern verborgen werden.

Eine lokale Suche soll außerdem das Auffinden bestimmter Spiele und Erfolge in langen Listen erleichtern. Microsoft integriert sie in „Meine Spiele & Apps“, in Erfolgslisten offizieller Clubs und in den Erfolgsverlauf des Profils. Die Einordnung von Windows Central bestätigt die von Microsoft beschriebenen Funktionen, weist aber ebenfalls darauf hin, dass es sich um ein Bündel kleinerer Verbesserungen und nicht um einen einzelnen großen Umbau handelt.

Voice Clarity soll Störgeräusche in Chats senken

Auf Xbox Series X|S testet Microsoft zusätzlich Voice Clarity. Die Audiobearbeitung soll alltägliche Hintergrundgeräusche reduzieren, damit Stimmen in Party-Chats und unterstützten Spielen verständlicher ankommen. Microsoft will die Funktion standardmäßig im Party-Chat und in den meisten seit 2020 veröffentlichten Spielen aktivieren. Unter den zusätzlichen Audiooptionen kann sie verwaltet werden.

Ob die Filterung Stimmen unter unterschiedlichen Mikrofon-, Raum- und Netzwerkbedingungen hörbar verbessert oder unerwünschte Artefakte erzeugt, lässt sich aus der Ankündigung nicht ableiten. Microsoft testet parallel Änderungen an der Zuverlässigkeit und Sicherheit von Partys, nennt dazu aber keine technischen Einzelheiten.

Damit bringt die aktuelle Insider-Welle mehrere Funktionen zusammen, die den Konsolenalltag an unterschiedlichen Stellen verkürzen oder anpassbarer machen sollen. Für reguläre Nutzer bleibt vorerst vor allem der Status entscheidend: 1440p bei Remote Play, Voice Clarity und die übrigen Neuerungen sind Tests. Erst eine spätere Freigabe würde zeigen, welche Funktionen unverändert auf welchen Konsolen, in welchen Regionen und für welche Nutzergruppen ankommen.

Stand der Recherche: 10. September 2026, 11:39 Uhr (Europe/Berlin).

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beruht auf öffentlich zugänglichen Informationen von Microsoft sowie ergänzender Fachberichterstattung. GadgetChecks hat die Insider-Funktionen nicht auf einer Xbox Series X|S selbst geprüft.

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