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Nintendo Switch 2 Update 23.0.0 bringt VRR am Fernseher und direkten Systemtransfer




Redaktion









Konsolen & Handhelds




5 Min. Lesezeit

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Das Nintendo Switch 2 Update 23.0.0 ist seit dem 10. September 2026 verfügbar und erweitert die Konsole an mehreren Stellen, die im Alltag tatsächlich auffallen können. Nintendo schaltet die variable Bildwiederholfrequenz, kurz VRR, nun auch im TV-Modus frei, ermöglicht den direkten Systemtransfer zwischen zwei Switch-2-Konsolen und überarbeitet unter anderem GameChat, virtuelle Softwarekarten sowie die Profilanzeige. Gerade für das Spielen am Fernseher ist jedoch entscheidend: Mit der Installation auf der Konsole allein sind noch nicht alle Voraussetzungen für VRR erfüllt.

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Was das Nintendo Switch 2 Update 23.0.0 für VRR verlangt

VRR stimmt die Bildausgabe eines kompatiblen Fernsehers fortlaufend auf die wechselnde Bildrate eines Spiels ab. Dadurch können sichtbare Bildrisse und unruhige Bewegungsabläufe reduziert werden, wenn ein Spiel seine Bilder nicht in einem vollkommen gleichmäßigen Takt liefert. Mehr Rechenleistung oder eine höhere Bildrate erzeugt die Technik allerdings nicht; sie kann nur die Darstellung der tatsächlich berechneten Bilder besser mit dem Bildschirm synchronisieren.

Nintendo nennt für den TV-Betrieb drei Bedingungen. Neben einer Switch 2 mit Systemversion 23.0.0 müssen sowohl der Fernseher als auch die jeweilige Software VRR unterstützen. Zusätzlich benötigt die Nintendo Switch 2-Station ein eigenes Update. Die neue Funktion ist damit keine pauschale Umschaltung, von der automatisch jedes Spiel profitiert. Ob VRR im TV-Modus greift, hängt auch von der Unterstützung durch das gestartete Spiel ab.

Ein offiziell bestätigtes Beispiel liefert Nintendo Switch 2 Welcome Tour. Dessen Aktualisierung auf Version 1.1.0 macht die VRR-Schieberegler-Demo aus dem Bereich zum linken Joy-Con 2 nun auch im TV-Modus spielbar. Nintendo verlangt dafür ebenfalls einen kompatiblen Fernseher und die aktualisierte Station. Die Demo kann deshalb als unmittelbare Funktionskontrolle dienen, sie ist aber kein Beleg dafür, dass jedes andere Switch-2-Spiel bereits angepasst wurde.

Der Wechsel auf eine zweite Switch 2 wird einfacher

Mit Version 23.0.0 ergänzt Nintendo in den Systemeinstellungen unter „System“ die Option „Systemtransfer zu Nintendo Switch 2“. Damit lassen sich Daten direkt von einer Switch 2 auf eine andere Switch 2 übertragen. Das ist vor allem für Spieler relevant, die auf eine zweite Konsole umziehen oder ein vorhandenes Gerät ersetzen. Die eigentlichen Versionshinweise bestätigen die neue Transfermöglichkeit, liefern an dieser Stelle aber keine vollständige Aufschlüsselung aller übertragenen Inhalte und möglichen Ausnahmen. Vor einem Umzug bleibt es daher sinnvoll, die Hinweise zu den einzelnen Datenarten im Transferdialog genau zu lesen.

Auch die Spielaktivitäten im Profil werden konsistenter. Die angezeigte Spieldauer derselben Software kann nun über mehrere Konsolen hinweg zusammengeführt werden. Erfasst und zusammengeführt werden zunächst die Spielzeiten der Titel, die seit dem Update gespielt wurden.

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Virtuelle Softwarekarten erhalten mehr Kontrolle

Im HOME-Menü gibt es unter „Virtuelle Softwarekarten“ jetzt einen eigenen Einstellungsbereich. Dort lässt sich einsehen und bearbeiten, welche persönlichen Konsolen virtuelle Softwarekarten verwenden dürfen. Hinzu kommt eine praktische Ausweichmöglichkeit: Kann eine virtuelle Softwarekarte nicht von einer anderen Konsole ausgeworfen werden, weil diese ausgeschaltet oder nicht mit dem Internet verbunden ist, bietet das System beim Start des Spiels eine Online-Lizenz an. Diese Alternative steht laut Nintendo ausschließlich dem Nutzerkonto zur Verfügung, mit dem die Software gekauft wurde.

Die Änderung löst damit nicht jede Einschränkung digitaler Spiele in einem Haushalt. Sie verhindert aber in einem klar beschriebenen Fall, dass der Käufer erst die andere Konsole einschalten und verbinden muss, bevor das Spiel auf dem aktuellen Gerät gestartet werden kann. Für weitere Nutzerprofile gilt diese Online-Lizenz-Ausnahme ausdrücklich nicht.

GameChat, Handheld-Modus-Boost und Mii werden nachgebessert

GameChat zeigt nach dem Update in der Liste der verfügbaren Unterhaltungen auch Chats an, an denen ein Nutzer zuvor bereits teilgenommen hat. Ein neuer Chat lässt sich zudem betreten, ohne zuerst Freunde einzuladen. Während einer Unterhaltung kann über das Menü des C-Knopfs außerdem die Bildschirmgröße verändert werden. Für die Sprache-zu-Text-Funktion und die allgemeine Textausgabe ergänzt Nintendo Portugiesisch für Brasilien als weitere Sprache.

Der Handheld-Modus-Boost lässt sich nun direkt über die Schnelleinstellungen ein- oder ausschalten. Außerdem können andere Controller verwendet werden, während die Joy-Con-2-Controller an der Konsole befestigt bleiben. In den Anzeigeeinstellungen wurde der Bereich mit Informationen zur Station zu einem umfassenderen Menü für die Videoausgabe erweitert, das auch die neuen VRR-Einstellungen aufnimmt. Audioeinstellungen können getrennt für angeschlossene Fernseher gespeichert werden.

Kleinere Ergänzungen betreffen die Mii-Verwaltung und den Ruhemodus. Für ein Mii kann nun ein QR-Code erstellt und geteilt werden, während der Editor auf Wunsch Musik abspielt. Beim Einstellen der Lautstärke des Aufwecksignals gibt die Konsole den Ton unmittelbar wieder. Nintendo nennt darüber hinaus allgemeine Verbesserungen der Systemstabilität, ohne einzelne Fehler genauer aufzuführen.

Vor dem ersten VRR-Spiel auch die Station aktualisieren

Für Spieler am Fernseher ist VRR die wichtigste Neuerung von Version 23.0.0, doch die vierteilige Voraussetzung bleibt: Konsole, Station, Fernseher und Spiel müssen zusammenspielen. Nach der Systemaktualisierung sollte deshalb auch das Update der Nintendo Switch 2-Station unter den Systemeinstellungen angestoßen und anschließend geprüft werden, ob der Fernseher VRR unterstützt. Das Update schafft die technische Grundlage im TV-Modus; eine allgemeine Zusage für sämtliche Spiele ist damit nicht verbunden.

Der neue Systemtransfer und die überarbeitete Verwaltung virtueller Softwarekarten sind weniger auffällig, können beim Einsatz mehrerer Konsolen aber ebenso wichtig werden. Nintendo verbindet mit dem Update daher eine sichtbare Bildausgabe-Neuerung mit mehreren Änderungen, die den Gerätewechsel und die Nutzung digitaler Spiele vereinfachen sollen.

Stand der Recherche: 12. September 2026, 18:26 Uhr (MESZ).

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beruht auf öffentlich zugänglichen Versionshinweisen von Nintendo und ergänzender Fachberichterstattung. GadgetChecks hat das Update nicht auf einer eigenen Nintendo Switch 2 geprüft und keine eigenen Messungen zur Bildausgabe vorgenommen.

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