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GeForce 621.01 bringt Shader-Downloads für RTX – Steam-Unterstützung folgt später




Redaktion









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4 Min. Lesezeit

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Vor dem ersten Spielstart minutenlang auf die Shader-Vorbereitung warten: GeForce 621.01 soll diesen Schritt bei unterstützten Spielen deutlich verkürzen. Nvidia hat den WHQL-Treiber am 21. Oktober veröffentlicht und unterstützt damit Microsofts Advanced Shader Delivery auf GeForce-RTX-Systemen. Die benötigten Grafikprogramme werden dabei bereits vorbereitet heruntergeladen, statt vollständig auf dem eigenen PC übersetzt zu werden.

Zum Start nennt Nvidia Call of Duty: Modern Warfare 4 und Gears of War: E-Day. Für die Funktion müssen allerdings Betriebssystem, Grafikkarte, Spiel und Bezugsquelle zusammenpassen. Microsoft bestätigt die breite Hardwarefreigabe, kündigt die Erweiterung auf Steam und den Epic Games Store aber erst für einen späteren Zeitpunkt an.

GeForce 621.01 verlagert die Shader-Vorbereitung vor den Spielstart

Shader berechnen unter anderem Oberflächen und Lichteffekte. Damit eine Grafikkarte diese kleinen Programme ausführen kann, müssen sie in passende Anweisungen übersetzt werden. Geschieht das beim Start, entsteht eine Wartephase; werden benötigte Programme erst während des Spielens vorbereitet, kann die zusätzliche Arbeit Ruckler verursachen. Die technische Dokumentation von Microsoft beschreibt Advanced Shader Delivery als Verfahren, das diese Vorbereitung vom Spieler-PC wegverlagert.

Dafür erfassen Entwickler die benötigten Shader-Zustände in einer Datenbank. Daraus entstehen vorab kompilierte Pakete für die jeweilige Hardware und Treiberversion. Laut Nvidias Erläuterung zum neuen Treiber wird das zum Rechner passende Paket beim Herunterladen oder Aktualisieren eines unterstützten Spiels über die Xbox-PC-App mitgeliefert. Das Spiel selbst läuft anschließend weiterhin auf dem eigenen Rechner.

Bei Intel wurde das Verfahren bereits mit dem Arc-Treiber 32.0.101.9150 eingeführt. Die jetzige GeForce-Freigabe erweitert den Kreis der unterstützten Spieler um RTX-Systeme.

Für Shader-Downloads braucht es Windows 11 und ein unterstütztes Spiel

Microsoft nennt in seiner aktuellen Freigabemitteilung Windows 11 ab Version 24H2. Auf Nvidia-Seite stehen alle RTX-Grafikprozessoren sowie RTX Spark mit Treiber 621.01 oder neuer in der Anforderungsliste. Diese Funktionsvoraussetzungen sind enger als die allgemeine Treiberkompatibilität: Das reguläre GeForce-Paket unterstützt laut Versionshinweisen auch Windows 10 und verschiedene GTX-16-Modelle. Daraus ergibt sich für diese Konfigurationen keine Freigabe von Advanced Shader Delivery.

Für Modern Warfare 4 soll die Xbox-PC-App laut Microsoft bereits vor dem Spieledownload installiert sein. Nvidia beschreibt den aktuellen Auslieferungsweg für unterstützte Fassungen aus dem Microsoft Store. Ein aktualisierter Grafiktreiber allein reicht daher nicht aus, um die Funktion bei jeder vorhandenen Spielinstallation zu erhalten.

Steam und Epic sind angekündigt, ein Termin fehlt

Microsoft will Advanced Shader Delivery auch über Steam und den Epic Games Store anbieten. Zusätzlich ist die Integration in ein kommendes Fortnite-Update angekündigt. Einen konkreten Termin nennt das Unternehmen dafür noch nicht. Wer ein Spiel in einem dieser Stores besitzt, sollte deshalb eine spätere ausdrückliche Freigabe abwarten, bevor er mit vorab gelieferten Shadern rechnet.

Auch die Wirkung bleibt an die jeweilige Integration gebunden. Das Verfahren soll Wartezeiten und Ruckler durch Shader-Kompilierung reduzieren. Andere Ursachen für stockende Bilder werden dadurch nicht automatisch beseitigt. Wie viel Zeit ein bestimmter Rechner beim Start spart, lässt sich aus der Funktionsfreigabe allein ebenfalls nicht ableiten.

Korrekturen betreffen auch 360-Hz-Monitore und Spielabstürze

Neben der neuen Unterstützung führt Nvidia in den Versionshinweisen zu 621.01 mehrere behobene Fehler auf. Dazu gehören gelegentliche schwarze Bildblitze bei QHD-Monitoren mit 360 Hz und ein Problem, bei dem die Bildrate mit einem 360-Hz-G-SYNC-Pulsar-Monitor auf 320 fps absinken konnte. Das sind Korrekturen bestimmter Fehlerbilder, keine allgemeine Zusage höherer Bildraten.

Als behoben nennt Nvidia außerdem Abstürze in Wuthering Waves beim gleichzeitigen Einsatz von Freestyle-Filtern und DLSS Frame Generation sowie Vulkan-Abstürze in Star Citizen. Für Meta Horizon Link wird ein Einfrieren der USB-Übertragung korrigiert. Sämtliche Angaben beschreiben die vom Hersteller dokumentierten Änderungen.

Das Update ist über die Nvidia-App und die offizielle Treibersuche erhältlich. Bei Notebooks verweist Nvidia zusätzlich auf die vom Gerätehersteller bereitgestellten Grafiktreiber. Für die neuen Shader-Downloads bleibt anschließend der konkrete Spieleintrag samt unterstützter Store-Fassung maßgeblich.

Stand der Recherche: 23. Oktober 2026, 17:30 Uhr MESZ.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beruht auf öffentlichen Angaben von Nvidia und Microsoft. GadgetChecks hat GeForce 621.01 und die Shader-Auslieferung nicht auf eigenen Systemen geprüft und keine Ladezeiten, Bildraten oder Ruckler gemessen. Die beschriebenen Fehlerkorrekturen und Funktionswirkungen sind Herstellerangaben.

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