Apple Daily: Kleine Air-Änderungen, Design-Debatte beim iPhone 18 Pro und Apples Performance-Strategie
Ein neues Gerücht aus China bringt erneut Bewegung in die Diskussion um Apples iPhone-Air-Reihe. Nach Angaben des Weibo-Leakers Fixed Focus Digital soll Apple noch in diesem Jahr ein iPhone Air der zweiten Generation auf den Markt bringen – und damit früher als von einigen Berichten zuletzt erwartet. Der Leaker bekräftigt damit eine bereits im vergangenen Jahr geäußerte Einschätzung und verweist auf aktuelle Rückmeldungen aus der Produktionskette.
Demnach deuten diese weiterhin darauf hin, dass das iPhone Air 2 im Herbst erscheinen könnte, mutmaßlich gemeinsam mit den iPhone-18-Pro-Modellen sowie einem ebenfalls erwarteten faltbaren iPhone. Inhaltlich soll es sich allerdings nur um ein sehr zurückhaltendes Update handeln. In maschinell übersetzten Kommentaren ist von lediglich „sehr geringen Änderungen“ die Rede, insgesamt werde das Gerät als eher routinemäßige Aktualisierung beschrieben. Diese Darstellung widerspricht früheren Berichten von The Information. Dort hieß es im November, Apple habe die Markteinführung des nächsten iPhone Air wegen schwächer als erwarteter Verkaufszahlen auf das Jahr 2027 verschoben.
In einem weiteren Bericht wurde ergänzt, Apple wolle die zusätzliche Zeit nutzen, um ein umfangreicheres Redesign vorzubereiten. Genannt wurden unter anderem eine zweite Rückkamera, ein geringeres Gewicht, eine Vapor-Chamber-Kühlung sowie ein größerer Akku. Kurz nach Erscheinen dieser Berichte meldete sich jedoch Mark Gurman zu Wort und stellte die Annahme einer Verzögerung infrage. Seinen Quellen zufolge sei das iPhone Air 2 ursprünglich gar nicht für 2026 vorgesehen gewesen. Die Namensgebung ohne Jahreszahl wertete Gurman als bewusstes Signal, dass Apple das Air-Modell nicht an einen festen jährlichen Veröffentlichungszyklus binden wolle.
Nach Gurmans Einschätzung könnte ein überarbeitetes iPhone Air stattdessen im Frühjahr 2027 erscheinen, gemeinsam mit dem regulären iPhone 18 und dem iPhone 18e. Dies würde zu Apples neuer Strategie mit gestaffelten Produkteinführungen passen. In diesem Szenario läge der Schwerpunkt des zweiten Air-Modells weniger auf einem umfassenden Redesign, sondern vor allem auf dem Wechsel zu einem 2-Nanometer-Chip, der insbesondere die Akkulaufzeit verbessern soll. Ob Apple nun tatsächlich bereits in diesem Herbst ein neues iPhone Air vorstellt oder die nächste Generation erst deutlich später erscheint, bleibt offen. Die widersprüchlichen Berichte lassen beide Möglichkeiten zu. Zugleich gilt es zu berücksichtigen, dass Fixed Focus Digital in der Vergangenheit bereits zutreffende Vorabinformationen geliefert hatte, darunter den Namen iPhone 16e vor dessen offizieller Ankündigung.
iPhone 18 Pro Leak: Dynamic Island kleiner, Kamera neu positioniert
In den vergangenen Monaten sorgten widersprüchliche Leaks für Verwirrung über das künftige Frontdesign der iPhone-18-Pro-Modelle. Während einige Hinweise aus der Lieferkette von Face ID unter dem Display ausgingen, war in anderen Berichten von einer sichtbaren Lochkamera in der oberen linken Ecke die Rede. Zusätzlich stand zur Debatte, ob die Dynamic Island verkleinert, verschoben oder ganz aufgegeben werden könnte. Neue Angaben des Weibo-Leakers Instant Digital zeichnen nun ein deutlich konsistenteres Bild. Demnach beruhen viele der bisherigen Missverständnisse auf einer fehlerhaften Interpretation früher Informationen aus chinesischen und koreanischen Quellen. Konkret sei die mögliche Verlagerung einer einzelnen Infrarot-Komponente von Face ID in westlichen Berichten fälschlich als sichtbare Lochkamera gedeutet worden. Dabei seien unterschiedliche Elemente des Face-ID-Systems miteinander vermischt worden, ohne zu berücksichtigen, wie Apple sein Frontsensor-Layout üblicherweise schrittweise weiterentwickelt. Eine vergleichsweise kleine interne Anpassung sei so als radikales äußeres Redesign missverstanden worden.
Zur Einordnung veröffentlichte Instant Digital eine schematische Darstellung einer Face-ID-Sensoreinheit. Diese besteht aus drei separaten Modulen, die auf einem gemeinsamen Flexkabel sitzen: einem Infrarot-Flood-Illuminator auf der linken Seite sowie einem zentral angeordneten Dot-Projector mit rechts daneben platzierter Infrarotkamera. Entscheidend sei, dass lediglich der Flood-Illuminator aufgrund seiner geringen Größe und optischen Einfachheit überhaupt für eine Platzierung unter dem Display infrage komme – und zwar im oberen linken Bereich des Bildschirms. Die beiden anderen Face-ID-Komponenten, also Dot-Projector und Infrarotkamera, würden laut dem Leaker weiterhin mittig verbleiben. Sie sollen gemeinsam mit der Frontkamera in einer verkleinerten, weiterhin pillenförmigen Dynamic Island untergebracht sein. Damit bliebe die grundlegende Struktur des Frontlayouts erhalten, wenn auch in kompakterer Form.
Diese Darstellung steht im Widerspruch zu einem Bericht von The Information, der im vergangenen Monat behauptet hatte, die Selfie-Kamera werde beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max in die obere linke Ecke verlegt und die bisherige pillenförmige Aussparung entfalle vollständig. Nach Einschätzung von Instant Digital beruht diese Annahme jedoch auf einer falschen Schlussfolgerung. Zusammengefasst spricht derzeit vieles dafür, dass Berichte über eine sichtbare Lochkamera oben links bei den iPhone-18-Pro-Modellen nicht zutreffen. Stattdessen deutet der aktuelle Leak auf eine kleinere, weiterhin zentrierte Dynamic Island hin. Möglich wird diese Reduktion offenbar dadurch, dass der IR-Flood-Illuminator aus der Dynamic Island herausgelöst und unsichtbar unter dem Display platziert wird, während die übrigen Sensoren an ihrer gewohnten Position bleiben. Apple wird die iPhone-18-Pro-Modelle voraussichtlich im September vorstellen. Sollten keine neuen, widersprüchlichen Informationen auftauchen, zeichnet sich nun erstmals ein vergleichsweise klares und technisch plausibles Bild davon ab, wie das Frontdisplay der kommenden Pro-Generation aussehen dürfte.
Apple iPhone 18 Pro: Gerüchte über RAM-Größe & Performance
Auch wenn das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max noch rund acht Monate entfernt sind, zeichnet sich bei einer zentralen Hardware-Frage bereits ein recht klares Bild ab: dem Arbeitsspeicher. Mehrere voneinander unabhängige Quellen gehen inzwischen davon aus, dass Apple bei der kommenden Generation keine Unterschiede mehr zwischen Pro-Modellen und anderen High-End-Geräten machen wird. Der bekannte Apple-Lieferkettenanalyst Ming-Chi Kuo hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, dass alle neuen iPhones, die 2026 erscheinen sollen, mit 12 Gigabyte RAM ausgestattet sein werden. Zu diesen Geräten zählt er das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie das erstmals erwartete faltbare iPhone. Damit würde Apple beim Arbeitsspeicher das Niveau der aktuellen iPhone-17-Pro-Modelle beibehalten, die ebenfalls bereits über 12 Gigabyte verfügen.
Diese Einschätzung erhielt kürzlich zusätzliche Unterstützung. In einer aktuellen Forschungsnotiz, bestätigt der Analyst Jeff Pu, dass sowohl die iPhone-18-Pro-Modelle als auch das iPhone Fold mit 12 Gigabyte LPDDR5-RAM ausgestattet sein sollen. Damit verdichten sich die Hinweise, dass Apple den höheren Arbeitsspeicher als neuen Standard für leistungsfähige iPhones etabliert. Darüber hinaus gibt es Gerüchte, wonach sogar das reguläre iPhone 18 diesen Schritt mitgehen könnte. Sollte sich das bewahrheiten, würde auch das Basismodell erstmals 12 Gigabyte RAM erhalten und damit deutlich über den 8 Gigabyte liegen, die beim aktuellen iPhone 17 zum Einsatz kommen. Ein solcher Schritt würde die Leistungsunterschiede zwischen den Modellreihen weiter angleichen, zumindest im Bereich des Arbeitsspeichers.
Zum Vergleich: In der aktuellen Generation verfügen das iPhone 17 über 8 Gigabyte RAM, während das iPhone 17 Pro, das iPhone 17 Pro Max sowie das iPhone Air bereits mit 12 Gigabyte ausgestattet sind. Für die kommende Generation erwarten die Analysten nun durchgehend 12 Gigabyte RAM beim iPhone 18, iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und beim iPhone Fold. Technisch interessant ist zudem, wie der Arbeitsspeicher künftig angebunden wird. Beim A20-Pro-Chip der Pro-Modelle soll der RAM direkt auf demselben Wafer wie CPU, GPU und Neural Engine integriert sein. Anders als bisher befindet sich der Speicher damit nicht mehr separat neben dem Chip, verbunden über einen Silizium-Interposer. Diese Bauweise könnte sowohl die Effizienz als auch die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers verbessern, insbesondere bei rechenintensiven Aufgaben rund um Apple Intelligence und andere KI-Funktionen.
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Bildquelle: Titelbild (uixtube/Freepik) - juicy_fish / News-Quellen: 9to5Mac - Macrumors - Bloomberg
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