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Dyson Airsmooth Warmluftbürste startet für 249 Euro – der Bürstenkopf bleibt fest verbaut




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4 Min. Lesezeit

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Die Dyson Airsmooth Warmluftbürste ist seit dem 8. September 2026 in Deutschland erhältlich. Dyson nennt für sein erstes speziell als Warmluftbürste entwickeltes Gerät eine unverbindliche Preisempfehlung von 249 Euro. Zum Recherchezeitpunkt wurde die Ausführung auf der deutschen Dyson-Produktseite für diesen Preis als vorrätig geführt; laut deutscher Produktankündigung erfolgt der Verkauf außerdem in Dyson Stores und über ausgewählte Einzelhändler.

Die Airsmooth soll feuchtes Haar in einem Arbeitsgang trocknen, strecken, glätten und formen. Anders als ein Multistyler setzt sie dafür auf einen fest verbauten, tropfenförmigen Bürstenkopf. Der Kopf lässt sich nicht abnehmen, und austauschbare Stylingaufsätze gehören nicht zum Konzept. Im Lieferumfang führt Dyson neben dem Gerät lediglich einen Borstenschutz auf.

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Zwei Borstensysteme führen Haar und Luftstrom unterschiedlich

Der Bürstenkopf kombiniert PivotFlex- und Anti-Snag-Borsten. Die PivotFlex-Borsten sitzen an den gebogenen Seiten und können sich nach Herstellerangaben um bis zu 90 Grad biegen. Sie sollen Strähnen beim Formen führen und wieder freigeben, ohne dass sich das Haar unnötig verfängt. Ihre offene Basis verteilt zugleich den Luftstrom entlang des Bürstenkopfs.

An den flacheren Seiten verwendet Dyson Anti-Snag-Borsten mit geschlungenen Spitzen. Diese sollen beim Strecken des Haars nach innen nachgeben, kontrollierte Spannung erzeugen und die Strähnen anschließend leichter freigeben. Dyson verspricht dadurch weniger Verheddern und Haarbruch. Die tropfenförmige Kontur des gesamten Bürstenkopfs soll es erleichtern, nah am Haaransatz zu beginnen. Mit der geraden Kante lässt sich das Haar laut Hersteller glätten, während die gebogene Seite zum Formen von Schwüngen und Wellen gedacht ist.

Der Luftstrom wird auf der Produktseite mit 7,6 Litern pro Sekunde angegeben. Damit erhält die Airsmooth einen konkreten technischen Wert, aus dem sich allein jedoch noch keine Trocknungsdauer ableiten lässt. Entscheidend sind im praktischen Einsatz auch Haarmenge, Haarstruktur, Ausgangsfeuchtigkeit, gewählte Wärme- und Leistungsstufe sowie die Geschwindigkeit, mit der die Bürste durch das Haar geführt wird.

Offizielle Angaben zur Temperaturmessung widersprechen sich

Glasperlen-Thermistoren überwachen die Temperatur des Luftstroms und sollen Schäden durch extreme Hitze verhindern. Bei der Häufigkeit dieser Messung nennen die offiziellen Quellen allerdings unterschiedliche Werte: In der deutschen Pressemitteilung ist von 100 Messungen pro Sekunde die Rede, während die aktuelle Produktseite mehr als 20 Messungen pro Sekunde nennt. Beide Angaben stammen von Dyson. Solange der Hersteller diese Abweichung nicht erklärt, lässt sich die genaue Messfrequenz nicht eindeutig festhalten.

Die technische Tabelle nennt vier Wärme- und drei Leistungsstufen. Für die drei bezeichneten Temperaturstufen gibt Dyson 85, 100 und 113 Grad Celsius an. Eine vierte Wärmeeinstellung wird aufgeführt, auf der Produktseite aber nicht mit einem eigenen Temperaturwert erläutert. Die Leistungsaufnahme liegt je nach Netzspannung zwischen 950 und 1.080 Watt.

Dass die Temperatur regelmäßig kontrolliert wird, ist damit bestätigt. Nicht unabhängig belegt ist hingegen, wie stark diese Regelung Hitzeschäden im Vergleich zu anderen Warmluftbürsten tatsächlich reduziert. Auch Dysons Aussagen zu weniger Haarbruch und Frizz bleiben Herstellerangaben, bis vergleichende Tests mit nachvollziehbarer Methode vorliegen.

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Rund 580 Gramm und für unterschiedliche Netzspannungen ausgelegt

Dyson nennt im Beschreibungstext ein Gewicht von 580 Gramm; die technische Tabelle rundet den Wert auf 0,6 Kilogramm. Der Motor sitzt im Griff, wodurch das Gerät nach Angaben des Herstellers ausbalanciert und gut zu führen sein soll. Das fest angeschlossene Kabel ist zwei Meter lang.

Für Reisen unterstützt die Airsmooth laut Datenblatt einen Spannungsbereich von 100 bis 240 Volt. Ein passender Steckeradapter kann je nach Land trotzdem erforderlich sein. Dyson empfiehlt dafür ausdrücklich einen einzelnen Länderadapter, der für mindestens 1.080 Watt ausgelegt ist, und rät von Universaladaptern ab. Vor einer Reise sollte zusätzlich geprüft werden, ob Adapter, Steckdose und lokale Netzbedingungen zur Ausführung des Geräts passen.

Die Airsmooth kann nicht nur auf feuchtem, sondern auch auf trockenem Haar verwendet werden, etwa um ein vorhandenes Styling aufzufrischen. Ihre Ausrichtung bleibt dabei vergleichsweise klar: Sie ist eine einzelne Warmluftbürste und kein System mit Lockenaufsätzen, Diffusor oder separater Trocknungsdüse. Wer verschiedene Werkzeugformen benötigt, erhält diese Vielseitigkeit mit dem festen Bürstenkopf nicht.

Herstellervergleiche ersetzen keinen unabhängigen Produkttest

Dyson bewirbt schnelleres Trocknen, nennt als Vergleich in der Fußnote jedoch lediglich die „aktuelle Routine“. Eine konkrete Referenzzeit oder ein einheitliches Vergleichsgerät wird dort nicht angegeben. Auch die Aussage zu weniger Haarbruch bezieht sich laut Fußnote auf den ursprünglichen Rundbürstenaufsatz des Dyson Airwrap und auf eine Kombination aus reduziertem mechanischem Schaden und Temperaturkontrolle.

Unabhängige Vergleichsmessungen zur Airsmooth lagen zum Verkaufsstart nicht vor. Deshalb lassen sich Lautstärke, Trocknungsgeschwindigkeit, Handhabung und Stylingresultat noch nicht redaktionell bewerten. Bestätigt sind dagegen der deutsche Verkaufsstart, der Preis von 249 Euro, die technischen Grunddaten und die konstruktive Beschränkung auf einen fest verbauten Bürstenkopf.

Stand der Recherche: 8. September 2026, 14:42 Uhr (Europe/Berlin).

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Dieser Artikel beruht auf öffentlich zugänglichen Herstellerangaben und ergänzender Fachberichterstattung. GadgetChecks hat die Dyson Airsmooth Warmluftbürste nicht selbst getestet.

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