Control Resonant auf PS5: 60 fps als Ziel – Raytracing nennt Remedy nur für PS5 Pro
Control Resonant auf PS5 erhält zwei Grafikmodi, deren Zielwerte gut eine Woche vor der Veröffentlichung feststehen. Remedy nennt für die reguläre PlayStation 5 einen Performance-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde bei 1440p und einen Quality-Modus mit 30 Bildern pro Sekunde bei 2160p. Auf der PS5 Pro kommen ein dritter Modus, PSSR und zwei Einstellungen mit Raytracing hinzu.
Damit ist die technische Trennlinie zwischen beiden Konsolen klarer, als es die bloße Kennzeichnung „PS5 Pro Enhanced“ erkennen lässt. Die stärkere Konsole erhöht im Performance-Modus das Auflösungsziel, während der Balanced-Modus 40 Bilder pro Sekunde mit Raytracing verbinden soll. Bei allen Zahlen handelt es sich jedoch um Zielwerte des Entwicklers und nicht um unabhängig gemessene Durchschnitts- oder Mindestwerte.
Control Resonant auf PS5 im direkten Grafikvergleich
Auf dem deutschen PlayStation Blog beschreibt Remedy zwei Optionen für die normale PS5. Wer den Performance-Modus wählt, erhält ein Ziel von 60 fps bei 1440p. Der Quality-Modus verschiebt den Schwerpunkt auf 2160p und zielt auf 30 fps. Raytracing erwähnt das Studio für diese beiden Einstellungen nicht.
Auf der PS5 Pro stehen drei Modi bereit. Performance soll 2160p mit 60 fps verbinden. Quality bleibt bei 2160p und 30 fps, ergänzt aber Raytracing. Balanced zielt ebenfalls auf 2160p und Raytracing, erhöht die Bildrate jedoch auf 40 fps. Voraussetzung für diese dritte Option ist ein Bildschirm, der 120 Hertz unterstützt.
Remedy bestätigt außerdem den Einsatz von PlayStation Spectral Super Resolution, kurz PSSR, auf der PS5 Pro. Das Verfahren rekonstruiert das Ausgabebild aus einer intern berechneten Darstellung. Welche interne Renderauflösung die einzelnen Modi verwenden und welche Fassung von PSSR zum Einsatz kommt, nennt das Studio nicht. Deshalb lassen sich die genannten 2160p nicht automatisch mit einer durchgehend nativ berechneten 4K-Auflösung gleichsetzen.
Der 40-fps-Modus braucht ein 120-Hertz-Display
Die Voraussetzung für 120 Hertz hat einen technischen Grund. Bei einer Ausgabe mit 120 Aktualisierungen pro Sekunde kann jedes berechnete Bild eines 40-fps-Modus über drei gleich lange Bildwiederholungen angezeigt werden. Das sorgt für einen gleichmäßigen Rhythmus. Auf einem gewöhnlichen 60-Hertz-Signal lässt sich 40 dagegen nicht ohne ungleichmäßige Abstände verteilen.
Balanced ist daher nicht auf jedem Fernseher oder Monitor verfügbar. Besitzer einer PS5 Pro müssen neben der passenden Anzeige auch prüfen, ob der verwendete HDMI-Eingang und die Konsoleneinstellungen den 120-Hertz-Betrieb freigeben. Remedy macht bislang keine weitergehenden Angaben dazu, ob variable Bildwiederholraten in einem der Modi besondere Grenzen oder zusätzliche Optionen besitzen.
Der Vergleich zeigt zugleich, warum 40 fps mehr als eine Zwischenzahl sind. Gegenüber 30 fps sinkt die Zeit zwischen zwei Bildern von rund 33,3 auf 25 Millisekunden; 60 fps liegen bei etwa 16,7 Millisekunden. Balanced soll damit flüssiger reagieren als Quality, behält laut Entwickler aber dessen Raytracing bei. Ob dieser Kompromiss in schnellen Kämpfen stabil funktioniert, kann erst eine unabhängige Analyse der Verkaufsversion zeigen.
DualSense, 3D-Audio und fast nahtlose Zonenwechsel
Control Resonant verlagert die Handlung aus dem Ältesten Haus in ein verändertes Manhattan und setzt Dylan Faden ins Zentrum. Remedy beschreibt das Spiel als stärker auf direkte Action ausgelegtes Erlebnis. Die adaptiven Trigger des DualSense sollen bei paranatürlichen Fähigkeiten unterschiedlich starken Widerstand erzeugen. Als Beispiele nennt das Studio den Projektilangriff Barrage und eine beschworene Anomalie, die wie ein Geschützturm eingesetzt, geworfen und detoniert werden kann.
Hinzu kommen 3D-Audio mit einem kompatiblen Headset und PlayStation-Aktivitäten zur Verfolgung der Hauptquest. Die Spielhilfe soll erst nach der Veröffentlichung folgen. Schnellreisen zwischen den Stadtzonen und der als „Gap“ bezeichneten Zwischenwelt in Dylans Geist beschreibt Remedy als nahezu augenblicklich. Im Gap lassen sich unter anderem Fähigkeiten verbessern, Builds ausprobieren und Artefakte herstellen.
Für die Hauptgeschichte veranschlagt das Studio 25 bis 35 Stunden; vollständiges Erkunden soll mehr Zeit beanspruchen. Auch diese Spieldauer ist eine Entwicklerangabe, kein von GadgetChecks oder einer unabhängigen Redaktion erhobener Wert. Sie hängt außerdem davon ab, wie gründlich gespielt und welche optionalen Inhalte verfolgt werden.
Der Veröffentlichungstermin gilt auch für Deutschland
Remedys offizielle Terminankündigung nennt den 24. September 2026 als weltweiten Start für PlayStation 5, Xbox Series X und S sowie Windows-PCs über Steam und den Epic Games Store. Die Mac-Fassung soll später im Jahr folgen. Die nun veröffentlichten Grafikangaben beziehen sich ausdrücklich auf PS5 und PS5 Pro; daraus lassen sich keine entsprechenden Modi für die Xbox-Version ableiten.
Eine unabhängige technische Prüfung der finalen Konsolenfassung steht noch aus. GamingBolt gibt die von Remedy genannten Modi wieder, liefert aber ebenfalls keine eigenen Messreihen zur Bildrate oder Renderauflösung. Bis zum Test der Verkaufsversion bleibt deshalb offen, wie stabil die Zielwerte in großen Arealen und effektintensiven Kämpfen gehalten werden.
Für PS5-Spieler ergibt sich dennoch eine belastbare Orientierung: Die Standardkonsole bietet die Wahl zwischen 60 fps bei niedrigerem Auflösungsziel und 30 fps bei höherem Ziel. Auf PS5 Pro kommen 2160p als Ziel für den Performance-Modus sowie zwei Raytracing-Optionen hinzu. Wer den Balanced-Modus nutzen möchte, benötigt zusätzlich ein 120-Hertz-Display; wer verlässliche Aussagen zur tatsächlichen Bildqualität und Stabilität sucht, sollte unabhängige Analysen nach dem Start abwarten.
Stand der Recherche: 16. September 2026, 16:40 Uhr MESZ.
Hauptquellen
- PlayStation Blog Deutschland: Grafikmodi, DualSense-Funktionen und Spieldauer
- Remedy Entertainment: Weltweiter Start am 24. September 2026
- GamingBolt: Unabhängige Wiedergabe und Einordnung der PS5-Modi
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beruht auf öffentlich zugänglichen Angaben von Remedy Entertainment und ergänzender Fachberichterstattung. GadgetChecks hat Control Resonant nicht selbst gespielt und keine eigenen Messungen zu Bildrate, Auflösung, Raytracing oder Ladezeiten vorgenommen.
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