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Review: BRU Maker One – Smarte Teemaschine mit App im Test – Smart Home

Review: BRU Maker One – Smarte Teemaschine mit App im Test – Smart Home Punktzahl 89 %Punktzahl 89 %

Guter Tee ist einfach – zumindest in der Theorie. In der Praxis entscheidet jedoch jedes Detail über das Ergebnis: Wassertemperatur, Ziehzeit, Blattmenge, Bewegung. Wer häufiger hochwertigen Tee zubereitet, weiß, wie schnell aus Routine eine kleine Wissenschaft werden kann. Genau an dieser Stelle setzen moderne Teemaschinen an: Sie wollen Präzision und Komfort zusammenbringen und das Gelingen reproduzierbar machen. Die BRU Maker One tritt mit dem Anspruch an, diesen Prozess nicht nur zu vereinfachen, sondern neu zu strukturieren – als eigenständiges Zubereitungssystem statt als bloßes Küchengerät neben dem Wasserkocher.

Der Ansatz ist klar technikorientiert, aber auf Genuss ausgerichtet. Statt manueller Kontrolle übernimmt die Maschine zentrale Parameter selbstständig und kombiniert Temperaturführung, Ziehzeit und Brühmechanik in einem automatisierten Ablauf. Das Versprechen dahinter ist verlockend: konstante Qualität auf Knopfdruck, unabhängig von Teesorte und Erfahrungsgrad der Nutzer. Gerade für Menschen, die regelmäßig verschiedene Tees trinken – von empfindlichen Grüntees bis zu kräftigen Kräutermischungen – klingt das nach einer Lösung für ein bekanntes Problem.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob eine spezialisierte Teemaschine tatsächlich Mehrwert bietet oder nur einen weiteren Platz auf der Arbeitsfläche beansprucht. Zwischen Lifestyle-Produkt und ernstzunehmendem Werkzeug entscheidet am Ende nicht das Design, sondern das Ergebnis in der Tasse. Wie gut das Konzept der BRU Maker One im Alltag funktioniert, wie intuitiv die Bedienung ist und ob die Technik dem Anspruch an geschmackliche Präzision gerecht wird, zeigt ein genauer Blick auf Verarbeitung, Funktionen und Brühleistung.

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Lieferumfang & Eindruck – BRU Maker One

Inhalt

  • BRU Maker One
  • Wassertank
  • Teesieb
  • Brühkammeer aus Glas
  • Separat erhältlich bzw. im Set:
  • BRU Wasserfilter
  • BRU Krug
  • BRU Tasse
  • Tee-Variationen
  • Entkalkungsadapter

Material

Beim Material setzt die BRU Maker One auf eine funktionale Kombination unterschiedlicher Werkstoffe, die auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Sowohl die schwarzen Gehäusebereiche als auch die silberne Chromoptik bestehen aus Kunststoff. Der schwarze Kunststoff wirkt insgesamt stabil und ausreichend widerstandsfähig, bewegt sich haptisch und optisch jedoch eher im soliden Mittelfeld – nicht minderwertig, aber in der Oberflächenanmutung etwas weniger edel als bei manchen höherpreisigen Vergleichsgeräten. Anders fällt die Bewertung der chromfarbenen Kunststoffelemente aus: Sie sind sauber verarbeitet, gleichmäßig beschichtet und vermitteln einen hochwertigeren Eindruck.

Der Wassertank besteht aus klarem Kunststoff, der stabil wirkt und eine gute Sicht auf den Füllstand ermöglicht. Im direkten Kontakt mit dem Tee kommen hochwertigere Materialien zum Einsatz: Die Brühkammer ist aus Glas gefertigt und damit geschmacksneutral sowie leicht zu kontrollieren. Das Sieb und die silberne Tassenablage bestehen aus Metall und vermitteln durch Gewicht und Oberfläche zusätzliche Wertigkeit. Insgesamt ergibt sich ein praxisorientierter Materialmix, bei dem nicht jede Fläche Premium-Anmutung bietet, die funktionsrelevanten Komponenten jedoch überzeugend robust ausgeführt sind.

Verarbeitung

Die Verarbeitung der BRU Maker One hinterlässt einen insgesamt präzisen und durchdachten Eindruck. Übergänge zwischen den einzelnen Bauteilen sind sauber ausgeführt, Spaltmaße gleichmäßig, und bewegliche Elemente wie Brühkammer, Deckel und Wassertank lassen sich ohne Kraftaufwand einsetzen und entnehmen. Die Bedienelemente reagieren direkt und definiert, ohne schwammiges Feedback. Auch im täglichen Handling zeigt sich, dass die Konstruktion auf wiederholte Nutzung ausgelegt ist: Komponenten sitzen stabil, nichts klappert oder wirkt provisorisch. Der modulare Aufbau erleichtert zudem Reinigung und Wartung, was im Praxisbetrieb ein spürbarer Vorteil ist.

Design

Die BRU Maker One präsentiert sich in einem klaren, modernen Design, das sich bewusst an der Formensprache hochwertiger Küchengeräte orientiert. Die Linienführung ist reduziert, die Proportionen kompakt, sodass die Maschine trotz ihrer Funktionsvielfalt nicht wuchtig wirkt. Besonders gelungen ist die zeitlose glänzende Chrom-Optik, die dem Gerät eine elegante, hochwertige Ausstrahlung verleiht und sich problemlos in unterschiedliche Küchenstile einfügt – von minimalistisch bis klassisch. Transparente Elemente im Brühbereich setzen zusätzliche visuelle Akzente und machen den Zubereitungsprozess sichtbar, was dem Gerät eine fast ritualhafte Komponente gibt. Das Bedienfeld ist stimmig integriert und wirkt nicht wie ein aufgesetztes Technikmodul, sondern als natürlicher Teil des Gesamtentwurfs. Lediglich die schwarzen Kunststoffflächen könnten in ihrer optischen Tiefe und Oberflächenwirkung noch etwas hochwertiger ausfallen; spürbar schmälern sie den positiven Gesamteindruck jedoch nicht – insgesamt wirkt das Gerät gut gestaltet und angenehm eigenständig.

Info

Maße: 32,5 x 34 x 14,4 cm
Gewicht: 3200 Gramm
Wassertank 3 Liter
Maximale Tassenhöhe: 16 cm
Gesamtleistung 2000 Watt
Stand-By Leistung: 1 Watt

Features & Specials – BRU Maker One

Laut Hersteller

Die BRU Maker One ist eine vollautomatische Teemaschine, die nach Herstellerangaben entwickelt wurde, um die Zubereitung von Tee präzise, komfortabel und reproduzierbar zu machen. Sie verbindet Temperaturkontrolle, Ziehzeitsteuerung und einen automatisierten Brühprozess in einem geschlossenen System und richtet sich an Genussliebhaber, die Wert auf konstante Ergebnisse und flexible Einstellmöglichkeiten legen. Im Zentrum steht die Möglichkeit, Wassertemperatur, Wassermenge und Ziehzeit individuell anzupassen, sodass sich unterschiedliche Teesorten – von zarten Grüntees bis zu kräftigen Kräutermischungen – optimal entfalten können. Die Maschine arbeitet ohne Kapseln oder Pads und eignet sich sowohl für losen Tee als auch für Teebeutel, der Brühvorgang erfolgt automatisch nach der individuellen Einstellung.

Ein besonderes Merkmal ist die Mehrfach-Brüh-Funktion, mit der mehrere Aufgüsse hintereinander möglich sind. Dadurch lassen sich größere Mengen Tee in einem Durchgang zubereiten – die maximale Ausgabemenge beträgt bis zu rund 1,4 Liter. So ist die BRU Maker One sowohl für den Einzelgenuss als auch für den gemeinsamen Teegenuss mit mehreren Personen geeignet. Die Steuerung erfolgt über ein übersichtliches Bedienfeld direkt am Gerät, ergänzt durch eine begleitende App, mit der sich Einstellungen bequem vom Smartphone aus vornehmen lassen. Über die App können Nutzer individuelle Brühprofile erstellen, Parameter speichern und wieder abrufen. Außerdem eröffnet sie Zugang zu empfohlenen Temperatureinstellungen und Ziehzeiten für viele gängige Teesorten, was die Bedienung insbesondere für Einsteiger erleichtert.

Zusätzlich lässt sich die Maschine als Heißwasserspender nutzen, der heißes oder temperiertes Wasser in frei wählbaren Mengen liefert und damit klassische Wasserkocher ersetzen kann. Nach jedem Brühzyklus führt das Gerät einen automatischen Reinigungsprozess durch, um Rückstände zu reduzieren und den Geschmack neutral zu halten. Zum Lieferumfang gehört die Maschine inklusive aller benötigten Zubehörteile, sodass das Gerät unmittelbar nach dem Auspacken betriebsbereit ist.

 BRU Maker One – Bilder-Galerie

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Im Test – BRU Maker One

Die BRU Maker One wird transportsicher ausgeliefert. Sämtliche Komponenten liegen einzeln verpackt im Karton, sind in Papier eingeschlagen und teilweise zusätzlich mit Klebestreifen gegen Verrutschen gesichert. Nach dem Entfernen des gesamten Verpackungsmaterials sind nur noch wenige Schritte bis zum ersten Teeaufguss erforderlich.

Für die Inbetriebnahme wird die BRU Maker One an das Stromnetz angeschlossen, anschließend der Wassertank befüllt und mit dem vorgesehenen Wasserfilter bestückt. Der Filter sollte vor dem Einsetzen kurz angefeuchtet werden – ein Vorgehen, das auch von Kaffeevollautomaten bekannt ist. Unabhängig vom optisch sauberen Eindruck empfiehlt sich vor der ersten Nutzung eine gründliche Reinigung aller wasserführenden und lebensmittelrelevanten Teile mit Wasser und etwas Spülmittel, um mögliche Rückstände aus der Produktion zuverlässig zu entfernen.

Rein technisch wäre die Teezubereitung nach dem Aufstellen sofort möglich. Im Praxistest wurde bei dem Smart-Home-Gerät jedoch zunächst die zugehörige App installiert. Nach dem Download aus dem jeweiligen Store startet die Einrichtung der BRU Maker One unmittelbar innerhalb der Anwendung. Zur Kopplung wird zunächst in den Geräteeinstellungen der Maschine die Konnektivität aktiviert. Anschließend wird in der App die Option „Mit Gerät verbinden“ gewählt und der Verbindungsaufbau direkt an der Maschine bestätigt. Der gesamte Ablauf ist in der Anwendung Schritt für Schritt mit Abbildungen und kurzen Erläuterungen hinterlegt, wodurch die Einrichtung unkompliziert und schnell nachvollziehbar gelingt. Unmittelbar nach Abschluss dieses Schritts wurde ein verfügbares Firmware-Update angezeigt, dessen Installation rund eine Minute in Anspruch nahm.

Auf der Startseite der App erscheinen bereits angelegte Teesorten. Zusätzlich lassen sich eigene Profile anlegen oder alternativ einmalige, nicht gespeicherte manuelle Parameter für den nächsten Aufguss festlegen. Wer regelmäßig dieselben Sorten nutzt, profitiert davon, passende Profile direkt zu speichern, um den Ablauf im Alltag zu beschleunigen. Bei den manuellen Vorgaben werden – analog zur Bedienung am Gerät – Ziehzeit, Wassertemperatur und Wassermenge definiert. Entsprechende Richtwerte finden sich häufig auf den Verpackungen vieler Tees, spezielle Mischungen wie Kräuter, getrocknete Früchte oder besondere Sorten lassen sich bei Bedarf schnell recherchieren. Bei den Tees des Herstellers BRU sind die empfohlenen Werte klar aufgedruckt. Nach Festlegung aller Parameter wird der Brühvorgang per Button in der App gestartet. Im Test reagierte die Maschine nahezu verzögerungsfrei, die Übertragung der Einstellungen dauerte lediglich rund ein bis zwei Sekunden.

 BRU Maker One – Bedienung und Benachrichtigung

Die Bedienung der Maschine ist klar strukturiert und schnell verständlich aufgebaut. Sämtliche zentralen Funktionen lassen sich direkt über das integrierte Bedienfeld steuern, sodass eine Nutzung ohne App jederzeit möglich ist. Nach dem Befüllen des Wassertanks und dem Einsetzen von Sieb beziehungsweise Brühkammer wird zunächst die gewünschte Wassermenge gewählt, anschließend lassen sich Temperatur und Ziehzeit individuell festlegen. Die Menüführung ist logisch aufgebaut und führt Schritt für Schritt durch den Zubereitungsprozess, wodurch auch Einsteiger ohne längere Einarbeitung sicher zum Ziel kommen.

Im Mittelpunkt der Steuerung steht ein runder Bedienknopf unterhalb des Displays, der mehrere Eingabefunktionen kombiniert. Über das Drehen des Rads navigiert man durch sämtliche Menüpunkte und Einstellwerte. Über dem Drehrad sind zusätzlich eine rechte und eine linke Taste integriert, mit denen man im Menü vor- oder zurückspringt. Die schwarze Mittel-Taste des Rads dient als Bestätigungsbutton für die jeweilige Auswahl. Dieses kombinierte Dreh- und Tastprinzip ist schnell verinnerlicht und ermöglicht eine flüssige, einhändige Bedienung ohne verschachtelte Tastenkombinationen.

Das Display unterstützt die Steuerung mit einer scharfen, gut ablesbaren Darstellung aller relevanten Parameter. Eingestellte Werte werden übersichtlich angezeigt und während des Brühvorgangs fortlaufend aktualisiert. Ergänzend arbeitet die Maschine mit einer farbigen LED-Statusanzeige: Rot signalisiert das Befüllen beziehungsweise Aufheizen des Brühwassers, Orange kennzeichnet die aktive Ziehphase, Grün steht für die abgeschlossene Zubereitung. Zusätzlich gibt es akustische Signaltöne zur Rückmeldung einzelner Schritte. Sowohl die LED-Signale als auch die Töne lassen sich bei Bedarf deaktivieren. Insgesamt ergibt sich eine praxisnahe, direkte Bedienlogik mit hoher Transparenz während des gesamten Brühvorgangs.

 BRU Maker One – Teezubereitung

Während der Zubereitung läuft der Brühvorgang weitgehend automatisiert ab und zeigt im Messbetrieb ein gut nachvollziehbares Verbrauchsverhalten. Im Bereitschaftszustand begnügt sich das Gerät mit einer Leistungsaufnahme von etwa 1 Watt. Sobald der Aufguss gestartet wird, steigt der Energiebedarf beim Aufheizen des Wassers und während des Einfüllvorgangs kurzfristig deutlich an und erreicht Spitzenwerte von rund 2084 Watt. In der abschließenden Phase des Programms, die nur wenige Sekunden dauert, fällt die Leistungsaufnahme wieder spürbar ab und stabilisiert sich bei ungefähr 238 Watt. Nach dem Verbinden mit dem Stromnetz ist die Maschine bereits nach rund fünf Sekunden einsatzbereit, sodass zwischen Einschalten und erster Bedienung praktisch keine Verzögerung entsteht.

Während des gesamten Brühvorgangs bleibt die verbleibende Zeit dauerhaft im Display eingeblendet, wodurch der Fortschritt jederzeit transparent nachvollziehbar ist. Aktive Programme können bei Bedarf jederzeit manuell gestoppt werden. Sobald der Aufguss abgeschlossen ist und sich der Tee im Glas befindet, weist das Gerät per Hinweis darauf hin, den oberen Deckel zu öffnen. Die Entriegelung erfolgt über eine Taste auf der Oberseite, sodass sich der Deckel bequem und ohne Kraftaufwand öffnen lässt. Der Zugang zu Brühkammer und Sieb gelingt dadurch unkompliziert und ohne umständliche Handgriffe. Im Praxistest überzeugte zudem das besonders feinmaschige Sieb, da sich nach der Zubereitung keine lose Teerückstände in der Tasse fanden.

Praktisch gelöst ist das Teesieb mit einem Kunststoffgriff, der kühl bleibt und eine zügige Entleerung ermöglicht. Das metallische Sieb sowie der Deckel selbst werden naturgemäß sehr heiß, sodass diese Lösung im Alltag einen echten Handhabungsvorteil bietet. Die Entleerung kann unmittelbar nach dem Brühvorgang erfolgen, sie lässt sich aber auch auf später verschieben, wenn kein weiterer Aufguss geplant ist. In diesem Fall kann es vereinzelt zu leichtem Nachtropfen am Auslauf kommen. Problematisch ist das nicht, da die darunterliegende magnetische Ablage ausreichend Aufnahmevolumen bietet, erwähnenswert bleibt es dennoch. Die Ablage ist zudem abnehmbar, sodass sich bei Bedarf auch größere Gefäße wie ein Krug oder ein kleiner Topf unterstellen lassen – auch für die Ausgabe von heißem Wasser lässt sich das System entsprechend nutzen.

Eine praxisnahe Ergänzung stellt die integrierte Abkühlfunktion dar. Direkt am Gerät kann ein Mischverhältnis aus frisch gebrühtem Tee und Wasser in Raumtemperatur festgelegt werden, um das Getränk unmittelbar auf Trinkniveau zu bringen. Dabei empfiehlt sich eine etwas höhere Dosierung des Tees, damit die geschmackliche Intensität trotz Verdünnung erhalten bleibt. Der eigentliche Brühvorgang erfolgt weiterhin exakt bei der vorgesehenen Temperatur, sodass die Qualität der Extraktion nicht beeinträchtigt wird. Auch die Geräuschentwicklung bleibt im Betrieb moderat: Während Förder- und Brühphase wurden rund 48 dB gemessen, was dem Pegel leiser Küchengeräte entspricht. Der gesamte Ablauf wirkt technisch sauber gesteuert, gut nachvollziehbar und für den täglichen Einsatz geeignet.

Geht der Wasservorrat zur Neige, meldet das System den leeren Tank automatisch. Der Behälter lässt sich unkompliziert entnehmen. Durch den abnehmbaren Deckel und die großzügig dimensionierte Einfüllöffnung gestaltet sich das Nachfüllen besonders einfach. Ein stabil ausgeführter Griff unterstützt zudem den sicheren Transport. Die Füllstandserfassung erfolgt über einen im Tank integrierten, schwimmenden Magneten, der im Testbetrieb zuverlässig arbeitete.

 BRU Maker One – Maximale Freiheit bei der Teeauswahl

Die BRU Maker One erlaubt die Zubereitung sowohl mit klassischen Teebeuteln als auch mit losem Tee. Das mitgelieferte Sieb ist offen gestaltet und vielseitig nutzbar, sodass sich neben losem Blatt-Tee auch Kräuter, Gewürzmischungen oder getrocknete Früchte problemlos verwenden lassen. Rein technisch ist das System hier sehr flexibel ausgelegt und setzt keine festen Formate voraus. Aus qualitativer Sicht empfehlen wir in erster Linie lose Tees oder getrocknete Zutaten, da diese häufig eine höhere Rohstoffqualität bieten als viele Standardbeutel. Diese Einschätzung ist jedoch als generelle Genuss-Empfehlung zu verstehen und nicht als Bewertungskriterium der Maschine selbst.

Gleichzeitig gibt es zahlreiche Teemischungen, die ausschließlich im Beutelformat erhältlich sind. Auch diese lassen sich mit der Maschine ohne Einschränkungen nutzen, sodass alle gängigen Teeformen abgedeckt werden. Im Test kam unter anderem ein Früchtetee des Herstellers zum Einsatz, der sensorisch überzeugen konnte. Darüber hinaus bietet der Hersteller weitere eigene Mischungen an, die auch im Abo bezogen werden können. Für die Funktion und Nutzung der Maschine ist die Wahl der Teemarke jedoch nicht entscheidend.

BRU Maker One – Geschmacksergebnis im Praxistest

Im Praxistest zeigt sich vor allem beim Geschmacksergebnis, welchen Einfluss die präzise Steuerung von Temperatur und Ziehzeit hat. Unterschiedliche Teesorten lassen sich reproduzierbar auf gleichbleibendem Niveau zubereiten, was besonders bei sensiblen Tees wie Grün- oder Weißtee positiv auffällt. Bitterstoffe durch zu hohe Temperaturen oder zu lange Ziehzeiten treten deutlich seltener auf, sofern die Parameter passend gewählt sind. Die Maschine arbeitet konstant und wiederholgenau – ein Punkt, der bei manueller Zubereitung oft vom Timing abhängt.

Kräftigere Sorten wie Schwarztee, Oolong und viele Kräutermischungen profitieren von der stabilen Hitzezufuhr und der exakt steuerbaren Kontaktzeit mit dem Wasser. Das Ergebnis wirkt ausgewogen und voll im Körper, ohne überextrahiert zu schmecken. Früchtetees entwickeln ein rundes, klares Aroma, ohne flach zu wirken. Mehrfachaufgüsse mit denselben Blättern liefern nachvollziehbar abgestufte Intensitäten, was besonders bei hochwertigen losen Tees interessant ist.

Unterm Strich bleibt festzuhalten: Die sensorische Qualität des Ergebnisses wird weiterhin in erster Linie von der eingesetzten Teequalität bestimmt, doch das System sorgt für stabile und verlässliche Zubereitungsbedingungen. Bei Verwendung hochwertiger Tees und passend angelegter Profile entsteht ein gleichmäßiges, klares Resultat in der Tasse, das sich unabhängig von Erfahrung oder Tagesform reproduzieren lässt. Im Testbetrieb wurde die jeweils eingestellte Brühtemperatur durchgängig präzise eingehalten.

 BRU Maker One – Reinigung und Pflege

Reinigung und Pflege sind bei der Maschine weitgehend alltagstauglich gelöst und erfordern keinen großen Aufwand. Nach jedem Brühvorgang führt das System einen automatischen Spülzyklus durch, der Rückstände im Brühbereich reduziert und für einen neutralen Geschmack bei der nächsten Zubereitung sorgt. Die Komponenten, die direkt mit Tee und Wasser in Kontakt kommen – insbesondere Sieb, Brühkammer und Deckel – lassen sich mit wenigen Handgriffen entnehmen. Dadurch ist eine schnelle manuelle Reinigung unter fließendem Wasser problemlos möglich.

Das Teesieb kann unmittelbar nach der Nutzung geleert und ausgespült werden, wobei der hitzeisolierte Griff die Handhabung erleichtert. Die Glasbrühkammer, Tropfschale, Teesieb samt Deckel und Silikondüse sind aber auch spülmaschinenfest und können alternativ komfortabel im Geschirrspüler gereinigt werden, was den Pflegeaufwand zusätzlich reduziert. Ablagerungen sind durch das transparente Material früh sichtbar und lassen sich gezielt entfernen. Die abnehmbare Tropf- beziehungsweise Tassenablage fängt Restwasser zuverlässig auf. Auch der Wassertank ist herausnehmbar und gut zugänglich konstruiert, was das regelmäßige Nachspülen vereinfacht.

Das Gehäuse selbst wird bei Bedarf einfach mit einem feuchten Tuch von außen gereinigt. Je nach Wasserhärte empfiehlt sich zudem in regelmäßigen Abständen eine Entkalkung des Systems, um Heizleistung und Temperaturgenauigkeit dauerhaft zu erhalten. Insgesamt ist das Pflegekonzept praxisnah umgesetzt: wenig Zerlegeaufwand, gut erreichbare Bauteile und automatische Unterstützung durch Spülprogramme. Das passt zum Komfortanspruch der Maschine und macht die regelmäßige Reinigung unkompliziert.

 BRU Maker One – Ach ja, das noch…

Zu guter Letzt noch stichpunktartig eine paar Funktionen, die wir ebenfalls problemlos und ohne Fehler testen konnten, die aber keine besondere Erwähnung im Testbericht gefunden haben:

  • Mehrfach-Aufguss-Funktion für aufeinanderfolgende Brühzyklen mit denselben Teeblättern
  • Mengendosierung von Einzelportion bis größere Kannenmenge in einem Durchlauf
  • Präzise Grad-Temperatursteuerung in feinen Einstellschritten
  • Variable Wassermengensteuerung unabhängig von der Brühzeit
  • Automatische Statusüberwachung der Brühparameter während des gesamten Zyklus
  • Timer-Funktion war stets präzise
  • Hochwertige, moderne Gläser und die Kanne sind spülmaschinenfest

Was wir uns noch wünschen

Im Praxistest präsentiert sich die BRU Maker One als durchdachtes System für die kontrollierte Teezubereitung. Bedienkomfort, exakte Temperatursteuerung und gleichbleibend reproduzierbare Geschmacksergebnisse über unterschiedliche Teesorten hinweg ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Gestaltung, Funktionsumfang und Brühleistung sind sinnvoll aufeinander abgestimmt und machen das Gerät zu einer überzeugenden Lösung für den regelmäßigen Einsatz. Bei genauerer Analyse werden jedoch auch Punkte sichtbar, die bei künftigen Überarbeitungen berücksichtigt werden könnten. Die schwarze Kunststoffoberfläche dürfte in ihrer Materialwirkung hochwertiger ausfallen, um besser mit den gelungenen Chromakzenten zu harmonieren. Ein höherer Anteil an Edelstahlbauteilen wäre ebenfalls wünschenswert, etwa bei den aktuell in Chromoptik ausgeführten Kunststoff-Zierleisten. Beim Teeauslass sowie bei der Wasserzufuhr während des Brühvorgangs setzt der Hersteller auf  Silikonelemente, diese erfüllen zwar ihren Zweck zuverlässig, gelten aber als typische Verschleißteile mit begrenzter Lebensdauer.

Auf der Softwareebene bleibt noch Entwicklungsspielraum. Der derzeitige Funktionsumfang der App deckt nicht sämtliche Geräteeinstellungen ab, wodurch Steuerung und Kontrolle aus der Distanz nur eingeschränkt möglich sind. Im Test zeigte sich zudem, dass die Abbruchfunktion innerhalb der Anwendung nicht durchgehend zuverlässig reagierte. Darüber hinaus könnte die Benutzeroberfläche von einer zeitgemäßeren, klarer geführten Designsprache profitieren. Zum Lieferumfang gehört kein Entkalkungsadapter, obwohl ein solches Zubehörteil im Hinblick auf die regelmäßig erforderliche Wartung sinnvoll wäre. Perspektivisch bietet sich eine engere Abstimmung zwischen Gerät, Zubehör und App-Funktionen an, um das vernetzte Konzept konsequent auszubauen. Als zusätzliche Option für kommende Modellgenerationen erscheint eine integrierte Wiegefunktion zweckmäßig, mit der sich die eingefüllte Teemenge exakt in Gramm erfassen ließe – eher als zukunftsgerichtete Erweiterung,  als ein grundlegender Kritikpunkt.

In der Shopbox ist wie üblich der direkte Link zu Amazon hinterlegt. Dort ist derzeit allerdings nur die Maschine selbst verfügbar, zudem beschränkt sich das Angebot aktuell auf die weiße Farbvariante. Weitere Designs in Schwarz, unterschiedliche Set-Optionen sowie Abo-Modelle werden direkt über den Hersteller-Shop angeboten, wo regelmäßig auch Sonderaktionen und Rabatte zu finden sind.

Bildquellen: Titelbild & Grafiken (Bru) | App-Screenshots & iPhone Mockup (Minimal Mockups)


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Rezension

89 %

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DESIGN
88 %
VERARBEITUNG
95 %
MATERIAL
84 %
USABILITY
85 %
FUNKTIONALITÄT
95 %
APPLIKATION
83 %
Geschmack
100 %
PREIS/LEISTUNG
87 %

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