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AMD Adrenalin 26.9.1 behebt Abstürze in Starfield und Apex Legends




Redaktion









PC Gaming & Hardware




4 Min. Lesezeit

Transparenzhinweis: Affiliate-Links enthalten – Details am Artikelende.

AMD hat mit Adrenalin Edition 26.9.1 einen optionalen Grafiktreiber für Windows veröffentlicht. Das Update soll gelegentliche Abstürze in „Starfield“ und „Apex Legends“ auf Grafikkarten der Radeon-RX-9000-Serie beheben und ergänzt die offizielle Unterstützung für „Onimusha: Way of the Sword“ sowie „The Blood of Dawnwalker“.

Die Korrektur ist allerdings enger gefasst, als die Nennung der beiden Spiele zunächst vermuten lässt. AMD bezieht sie ausdrücklich auf Modelle der RX-9000-Reihe. Die Versionshinweise versprechen daher weder eine allgemeine Lösung für sämtliche Abstürze in den beiden Spielen noch entsprechende Änderungen für ältere Radeon-Generationen.

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AMD Adrenalin 26.9.1 korrigiert ein konkretes RX-9000-Problem

In den offiziellen Versionshinweisen zu AMD Adrenalin 26.9.1 führt der Hersteller die bisher beobachteten sporadischen Spielabstürze in „Starfield“ und „Apex Legends“ nun unter den behobenen Problemen. Weitere Einzelheiten zur technischen Ursache oder zu den Situationen, in denen die Abstürze ausgelöst wurden, nennt AMD dort nicht.

Dass zumindest das Problem mit „Apex Legends“ praktisch relevant war, zeigt eine unabhängige Beobachtung von PC Gamer. Die Redaktion konnte den Fehler zuvor mit einer Radeon RX 9070 XT reproduzieren. Nach der Installation des neuen Treibers traten die bisherigen Abstürze auf diesem Testsystem nach Angaben des Magazins nicht mehr auf. Dieses Ergebnis bestätigt die Wirkung für die geprüfte Konfiguration, ist aber kein Nachweis für jede RX-9000-Grafikkarte und jedes mögliche System.

Wer eine RX-9000-Karte verwendet und bei einem der beiden Spiele mit Abstürzen zu kämpfen hatte, erhält mit Version 26.9.1 damit erstmals eine offizielle Korrektur. Zuvor diskutierte Rückschritte auf ältere Treiberversionen oder Änderungen an den Startparametern von „Apex Legends“ verlieren für das von AMD beschriebene Problem an Bedeutung.

Unterstützung für zwei neue PC-Spiele

Neben der Fehlerkorrektur ergänzt AMD den Treibersupport für „Onimusha: Way of the Sword“ und „The Blood of Dawnwalker“. Was dieser Support im Einzelnen umfasst, schlüsselt das Unternehmen nicht weiter auf. Entsprechend lässt sich aus den Versionshinweisen keine konkrete Steigerung bei Bildrate oder Bildqualität ableiten.

Ein neuer Spiele-Support bedeutet zunächst, dass AMD den Treiber für die genannten Titel vorbereitet und entsprechende Kompatibilitätsanpassungen vorgenommen hat. Belastbare Leistungsunterschiede gegenüber früheren Treibern müssten dagegen mit vergleichbaren Messungen auf mehreren Grafikkarten untersucht werden. Solche Vergleichswerte veröffentlicht AMD zu Version 26.9.1 nicht.

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Optionales Update statt allgemeiner Pflichtinstallation

AMD kennzeichnet Adrenalin 26.9.1 als optionalen Treiber. Es handelt sich damit nicht um eine für alle Radeon-Nutzer notwendige Sicherheitsaktualisierung. Aus den dokumentierten Änderungen ergibt sich vor allem dann ein konkreter Anlass für die Installation, wenn eines der neu unterstützten Spiele genutzt wird oder auf einer RX-9000-Grafikkarte die beschriebenen Abstürze auftreten.

Das vollständige Treiberpaket unterstützt neben der RX-9000-Serie auch zahlreiche Grafikkarten der Serien Radeon RX 7000, RX 6000 und RX 5000. Die Absturzkorrektur für „Starfield“ und „Apex Legends“ wird von AMD dennoch ausschließlich für die RX-9000-Reihe aufgeführt. Nutzer älterer Modelle sollten deshalb nicht davon ausgehen, dass Version 26.9.1 jede technisch ähnlich erscheinende Störung beseitigt.

Als unterstützte Betriebssysteme nennt AMD Windows 11 ab Version 21H2 sowie die 64-Bit-Ausgabe von Windows 10 ab Version 21H2. Für Notebooks und All-in-One-PCs weist das Unternehmen darauf hin, dass die Treiber der jeweiligen Gerätehersteller besondere Funktionen und systemspezifische Anpassungen enthalten können. Treten mit dem allgemeinen AMD-Paket Probleme auf, verweist AMD deshalb auf den Treiber des PC-Herstellers.

Bekannte Probleme bleiben bestehen

Vor der Installation sollten insbesondere Nutzer von Windows 10 einen Blick auf die weiterhin offenen Punkte werfen. AMD zufolge kann Smart Access Memory nach der Treiberinstallation deaktiviert sein. Die Funktion ermöglicht auf kompatiblen Systemen einen erweiterten Zugriff des Prozessors auf den Grafikspeicher. AMD nennt in den Versionshinweisen weder eine Ursache noch eine endgültige Lösung, weshalb der Status nach der Aktualisierung kontrolliert werden sollte.

Darüber hinaus kann Anti-Lag 2 in der AMD-Software als inaktiv erscheinen, nachdem die Frame Generation in „Resonance: A Plague Tale Legacy“ abgeschaltet wurde. Bei der Installation von Komponenten des AI Bundle sind zudem Fehler in Regionen möglich, in denen der Zugriff auf Hugging Face oder GitHub eingeschränkt ist.

Für die Radeon RX 9050 mit 4 Gigabyte Grafikspeicher enthält das Dokument außerdem einen besonderen Hinweis zu „Cyberpunk 2077“. Da für das Spiel mindestens 6 Gigabyte Grafikspeicher empfohlen werden, sollen betroffene Nutzer besonders speicherintensive Grafikoptionen reduzieren oder deaktivieren. Es handelt sich dabei nicht um eine mit Version 26.9.1 behobene Einschränkung.

Handheld-Spieler sollten das Paket ebenfalls nicht ungeprüft übernehmen. AMD erklärt ausdrücklich, dass Adrenalin Edition 26.9.1 keine Unterstützung für Gaming-Handhelds enthält. Für Geräte dieser Klasse sind daher die vom jeweiligen Hersteller bereitgestellten Treiber maßgeblich.

Die wichtigste Änderung betrifft nur einen klaren Nutzerkreis

Adrenalin Edition 26.9.1 ist vor allem ein gezieltes Spiele- und Fehlerkorrektur-Update. Der wichtigste Punkt bleibt die von AMD dokumentierte Behebung sporadischer Abstürze in „Starfield“ und „Apex Legends“ auf der RX-9000-Serie. Eine allgemeine Leistungsverbesserung für Radeon-Grafikkarten oder zusätzliche Korrekturen, die über die veröffentlichten Versionshinweise hinausgehen, sind dagegen nicht bestätigt.

Hauptquellen

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beruht auf den öffentlich zugänglichen Versionshinweisen von AMD und ergänzender Fachberichterstattung. GadgetChecks hat den Treiber nicht selbst geprüft.

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